Abo
  • Services:
Anzeige
Das Opensuse-Projekt hat mit den Folgen eines Einbruchs in die Infrastruktur zu kämpfen.
Das Opensuse-Projekt hat mit den Folgen eines Einbruchs in die Infrastruktur zu kämpfen. (Bild: Oliver Ruhm, flickr.com/CC-BY 2.0)

Infrastruktur: Opensuse-Projekt meldet Einbruch

Das Opensuse-Projekt hat mit den Folgen eines Einbruchs in die Infrastruktur zu kämpfen.
Das Opensuse-Projekt hat mit den Folgen eines Einbruchs in die Infrastruktur zu kämpfen. (Bild: Oliver Ruhm, flickr.com/CC-BY 2.0)

Unbekannte haben offenbar das Authentifizierungssystem von Micro Focus gehackt, das auch verschiedene Dienste der Linux-Distribution Opensuse schützt. Auswirkungen sind derzeit noch nicht bekannt.

Die Sicherheitssysteme der Authentifizierungsdienste von Micro Focus sind offenbar von Angreifern umgangen worden. Das berichtet das Vorstandsmitglied der Opensuse-Community Richard Brown auf der Mailingliste des Projekts. Micro Focus ist nach der Übernahme von Attachmate das Mutterunternehmen von Opensuse-Hauptsponsor Suse und stellt unter anderem Teile der Infrastruktur für die Linux-Distribution Opensuse bereit.

Anzeige

Potenziell betroffen von dem Einbruch sind laut Brown unter anderem der Open Suse Build Service (OBS), Bugzilla, das Wiki und die Foren, die allesamt die kompromittierte Authentifizierung verwenden. Man habe die entsprechenden Dienste sofort auf Read-only umgestellt.

Systeme gestört, Auswirkungen noch nicht bekannt

Die Auswirkungen des Einbruchs auf die Authentifizierungsdienste sind noch unklar, laut Brown könnten sie sich auch auf Nutzer außerhalb der Opensuse-Systeme beschränken. Zudem vermutet Brown, dass die Download-Infrastruktur des Projekts nicht betroffen sei, da diese nicht die Micro-Focus-Authentifizierung verwende.

Dennoch fordert Brown in der Ankündigung die Nutzer der verschiedenen Dienste auf, vorsichtshalber ihr Passwort zu ändern. Der Status der einzelnen Dienste lasse sich über status.opensuse.org verfolgen. Diese Statusseite zeigt derzeit noch an, dass sowohl die Authentifizierungsdienste, der OBS zum Bauen von Paketen sowie die Webseite zum Suchen von Paketen und zum Verteilen von ISO-Abbildern der Distribution weiterhin offline sind.

Das Opensuse-Projekt hat damit derzeit nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, seine Nutzer mit Updates von Software oder auch mit neuen Paketen zu versorgen. Updates zum Einbruch sollten folgen, sobald das Projekt mehr wisse, versichert Brown.

Nachtrag vom 16. Mai 2017, 11:20 Uhr

Die Systeme von Opensuse seien inzwischen alle wieder online, schreibt Brown. Der Vorfall sei allein auf Sicherheitsvorkehrungen auf der Seite von Suse zurückzuführen. Nach "umfangreicher Überprüfung und Audit der beteiligten Systeme" sei das Opensuse-Team überzeugt davon, dass keines der Systeme kompromittiert worden sei.


eye home zur Startseite
charlemagne 20. Mai 2017

Der Login erfolgt über die Mutterfirma: login.microfocus.com

M.P. 16. Mai 2017

Oder ob da eine Micro-Focus Jurist den Opensuse-Leuten die Folterwerkzeuge gezeigt hat?

M.P. 16. Mai 2017

Von Micro Focus kann man man Authentifizierungslösungen für alle gängigen Betriebssysteme...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Computacenter AG & Co. oHG, Frankfurt
  2. Net at Work GmbH, Paderborn
  3. MOBIL ELEKTRONIK GMBH, Langenbeutingen
  4. KOMET GROUP GmbH, Besigheim


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-11%) 39,99€
  2. 29,99€
  3. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€

Folgen Sie uns
       


  1. Facebook

    Nutzer sollen Vertrauenswürdigkeit von Newsquellen bewerten

  2. Notebook-Grafik

    Nvidia hat eine Geforce GTX 1050 (Ti) mit Max-Q

  3. Gemini Lake

    Asrock und Gigabyte bringen Atom-Boards

  4. Eni HPC4

    Italienischer Supercomputer weltweit einer der schnellsten

  5. US-Wahl 2016

    Twitter findet weitere russische Manipulationskonten

  6. Die Woche im Video

    Das muss doch einfach schneller gehen!

  7. Breko

    Waipu TV gibt es jetzt für alle Netzbetreiber

  8. Magento

    Kreditkartendaten von bis zu 40.000 Oneplus-Käufern kopiert

  9. Games

    US-Spielemarkt wächst 2017 zweistellig

  10. Boeing und SpaceX

    ISS bald ohne US-Astronauten?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
EU-Netzpolitik: Mit vollen Hosen in die App-ocalypse
EU-Netzpolitik
Mit vollen Hosen in die App-ocalypse

Preiswertes Grafik-Dock ausprobiert: Ein eGPU-Biest für unter 50 Euro
Preiswertes Grafik-Dock ausprobiert
Ein eGPU-Biest für unter 50 Euro
  1. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht
  2. Zotac Amp Box (Mini) TB3-Gehäuse eignen sich für eGPUs oder SSDs
  3. Snpr External Graphics Enclosure KFA2s Grafikbox samt Geforce GTX 1060 kostet 500 Euro

Kryptowährungen: Von Tulpen, Berg- und Talfahrten
Kryptowährungen
Von Tulpen, Berg- und Talfahrten
  1. Bitcoin Israels Marktaufsicht will Kryptoverbot an Börse durchsetzen
  2. Geldwäsche EU will den Bitcoin weniger anonym machen
  3. Kryptowährung 4.700 Bitcoin von Handelsplattform Nicehash gestohlen

  1. Re: Nicht so schwer:

    sofries | 04:54

  2. Re: Verstehe das Geschrei nicht

    Bachsau | 04:30

  3. Re: verständlicher move nach vega_mobile ...

    ms (Golem.de) | 04:24

  4. Re: Danke nein, ich warte lieber auf Vega + Intel...

    ms (Golem.de) | 04:20

  5. Re: 1050 und dann noch langsamer?

    ms (Golem.de) | 04:17


  1. 14:35

  2. 14:00

  3. 13:30

  4. 12:57

  5. 12:26

  6. 09:02

  7. 18:53

  8. 17:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel