Infrastructure Processing Unit: Auch Intel will bei Server-DPUs mitspielen

Sogenannte Data Processing Units werden in Rechenzentren immer wichtiger - AWS hat Nitro und Nvidia hat Bluefield, bei Intel wird es die IPU.

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Per IPU sollen Performance und Sicherheit im Datacenter erhöht werden.
Per IPU sollen Performance und Sicherheit im Datacenter erhöht werden. (Bild: Intel)

Intel hat die Infrastructure Processing Units (IPU) vorgestellt und damit zusätzliche Hardware, um im Datacenter die Performance und die Sicherheit zu erhöhen. IPU als Abkürzung ist im Kontext zu sehen, sie steht bei Intel auch für Image Processing Unit.

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Bei anderen Anbietern von Hardware für Rechenzentren wird der Begriff der IPU bereits verwendet, Nvidia respektive Mellanox sprechen von der I/O Processing Unit; mittlerweile werden diese sogenannten Bluefield-Chips als DPUs (Data Processing Unit) bezeichnet.

Die Idee dahinter ist nicht neu, bei Amazons AWS sind entsprechende Nitro-Karten schon seit Jahren im Einsatz: Es geht um die Trennung von Infrastruktur und Applikation, was schlussendlich die Systeme schneller sowie sicherer machen soll. Eine DPU/IPU verfügt über eigene (ARM-)CPU-Kerne samt RAM plus Storage für den Hypervisor, zudem ist Hardware für Netzwerk, Verschlüsselung, Virtualisierung und teils künstliche Intelligenz vorhanden.

Intels CEO hat schon DPU-Erfahrung

Somit entlasten die DPUs/IPUs genauso wie ähnlich konzipierte SmartNICs die eigentlichen Server, denn deren Rechenleistung soll für die Applikationen verwendet werden. Intel zufolge werden die ersten Infrastructure Processing Units auf programmierbaren Schaltungen, also FPGAs der Altera-Tochter, basieren. Künftige IPU sollen fest verdrahtete Spezialchips (ASCIs) sein, ein entsprechendes Design testet Intel derzeit.

  • Überblick zur IPU (Bild: Intel)
  • Initiale Partner für die IPU (Bild: Intel)
  • Die IPU ist der eigentlichen Hardware vorgelagert. (Bild: Intel)
Die IPU ist der eigentlichen Hardware vorgelagert. (Bild: Intel)
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Der von VMware zurückgekehrte Pat Gelsinger, nun CEO bei Intel, hatte zuvor das im Herbst 2020 vorgestellte Project Monterey mitverantwortet: Hier setzt VMware auf DPUs von Nvidia/Mellanox und Pensando, um diese mit Intel-CPUs zu einer Hybrid-Cloud zu kombinieren. Auch Guido Appenzeller, seit Januar 2021 bei Intel der Chief Technology Officer der Data Platforms Group, war 2014 bis 2019 bei VMware unter Gelsinger angestellt und ist mit DPUs/IPUs exzellent vertraut.

Als erste Partner für die Data Processing Units nennt Intel bisher Baidu, JD, Microsoft und VMware.

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ms (Golem.de) 15. Jun 2021

Das hat Intel nicht wirklich gesagt - aber ja, sind derzeit (Altera) FPGAs.



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