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Infrastructs: 3D-Drucker druckt Erkennungsmerkmale in Objekte

Objekte aus dem 3D-Drucker könnten künftig bei Drucken eine Seriennummer oder ein anderes Erkennungsmerkmal bekommen. Es ist von außen nicht sichtbar und kann nur mit einem speziellen Gerät ausgelesen werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Infrastructs: THz-Leser noch relativ teuer
Infrastructs: THz-Leser noch relativ teuer (Bild: CMU/Microsoft Research)

Objekte, die mit dem 3D-Drucker hergestellt werden, sollen künftig ein Erkennungsmerkmal bekommen, anhand dessen sie zu identifizieren sind. Gelesen werden diese Etiketten mit Terahertz-Strahlen (THz).

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Infrastructs heißt die Technik, die Karl Willis von der Carnegie Mellon University (CMU) in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania und Andy Wilson von Microsoft Research entwickelt haben. Die Idee ist, ein Erkennungsmerkmal schon beim 3D-Druck in das Objekt zu integrieren, das später maschinell ausgelesen werden kann.

Reflektierende Hohlräume

Mit THz-Strahlen, jener Technik, die auch bei den Körperscannern eingesetzt wird, sollen die Objekte durchleuchtet und die Merkmale ausgelesen werden. Das können beispielsweise Hohlräume in einer Wand des Objekts sein. Diese reflektieren beim Auslesen die THz-Strahlen. Eine andere Möglichkeit wäre, Stoffe, die die THz-Strahlen reflektieren, in das Objekt zu integrieren.

Mit Hilfe von Infrastructs sei es möglich, Informationen bei der Herstellung in das Objekt zu integrieren. Das könnte ein Identifikationsmerkmal sein, etwa eine Seriennummer. Das könnten aber auch weitergehende Informationen sein, etwa Handlungsanweisungen, was eine Maschine mit dem Objekt anfangen soll.

Kein Barcode, kein QR-Code

Sie in das Objekt zu integrieren, sei einfacher, als das Objekt mit einem Funkchip (Radio Frequency Identification, RFID) auszustatten - um den RFID-Chip innen anzubringen, müsse der Druck unterbrochen werden, sagt Willis. Außerdem störe es den Eindruck nicht - anders als wenn außen ein Barcode oder ein QR-Code angebracht sei.

Die Merkmale herzustellen, sei nicht schwierig, sagt Wilson. Allerdings sei THz-Technik noch relativ neu und wenig gebräuchlich. Deshalb seien die Lesegeräte auch noch relativ teuer. Das werde sich aber ändern, glaubt der Microsoft-Research-Mitarbeiter.

Willis und Wilson wollen ihre Technik in dieser Woche auf der International Conference on Computer Graphics and Interactive Techniques (Siggraph) vorstellen. Die Siggraph findet derzeit in Anaheim im US-Bundesstaat Kalifornien statt. Die Konferenz läuft noch bis zum 25. Juli 2013.

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Neuro-Chef 24. Jul 2013

Oh, jetzt kann man schon Dokumente drucken?! Sorry..^^ Dann kannst du sicher auch...

a user 24. Jul 2013

jain. gestern erst nen schönen bericht gesehen, dass zunehmend mehr teile bei flugzeugen...

tangonuevo 24. Jul 2013

Nur der Vollständigkeit halber, der Name der Firma ist sehr klein und weich.

jude 24. Jul 2013

Da hier viel Nichtwissen vorherscht... Bei Farbdruckern welche auch Dokumente oder...

Realist_X 24. Jul 2013

Siehe Seriennummer auf der Schuppe einer künstlichen Schlange bei Bladerunner ;)


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