Abo
  • Services:

Infotainment: Shell ermöglicht Bezahlen am Armaturenbrett

Über den Infotainment-Bildschirm können Chevy-Besitzer ab Sommer 2018 das Benzin bezahlen, das sie von der Tanksäule zapfen wollen. Ohne Aussteigen geht es zwar nicht, dafür ist das System ohne Smartphone nutzbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Benzin im Auto bezahlen bei Shell
Benzin im Auto bezahlen bei Shell (Bild: Shell)

Chevy-Besitzer können ihr Benzin an Shell-Tankstellen bald aus dem Auto heraus bezahlen. Möglich macht das eine zunächst probeweise Kooperation mit Shell. Der Fahrer kann über den Infotainment-Bildschirm seines Fahrzeugs über General Motors Marketplace bezahlen.

Stellenmarkt
  1. Triona - Information und Technologie GmbH, Frankfurt am Main, Mainz
  2. RIEDEL Communications GmbH & Co. KG, Wuppertal

Besitzer ausgewählter Chevy-Modelle können zu jeder beliebigen Shell-Station fahren, das Symbol für die Kraftstoffzahlung auf ihrem Armaturenbrett auswählen und mit dem Tanken beginnen. Ein Smartphone sei dazu nicht notwendig, betont der Autohersteller. Dennoch ist der Vorgang kompliziert.

Nutzer müssen die Nummer der Zapfsäule eingeben, an der sie geparkt haben, und ihre im Auto hinterlegte Kreditkarte auswählen. Dann müssen sie eine Pin-Nummer eingeben, die sie von Shell erhalten, wenn sie beim Pay-and-Save-Programm des Unternehmens mitmachen. Die Pin ist für die Transaktion erforderlich. Daraufhin erhält der Kunde einen Autorisierungscode. Vor dem Tanken muss dieser an der Zapfsäule eingegeben werden.

Geplant ist die Funktion nur für Fahrzeuge der Modelljahrgänge 2017 und 2018. Der Pilotbetrieb wird an Shell-Stationen in Detroit, Seattle und Houston stattfinden, nach dem landesweiten Rollout wird der Dienst an über 14.000 Shell-Stationen verfügbar sein.

Jaguar stellte Anfang 2018 ebenfalls eine neue Zahlungsfunktion vor, die es dem Autofahrer ermöglicht, per Apple Pay oder Paypal die Benzinrechnung zu begleichen. Statt eine Kreditkarte an der Zapfsäule oder im Kassenhäuschen zu zücken, kann der Jaguar-Besitzer mit der Shell-App über den Bildschirm des Fahrzeugs eingeben, wie viel Liter Benzin er kaufen will. Die Bezahlung funktioniere per Apple Pay, teilte Jaguar mit, ohne auf Details einzugehen. Eine Anbindung an Android Pay soll noch 2017 erfolgen.

Die Zahlungsfunktion mit der Shell-App ist mit den Modellen Jaguar F-Pace, XE und XF möglich. Auch die neuen Land-Rover-Modelle sollen die Funktion unterstützen. Der Konzern nannte jedoch keine spezifischen Fahrzeuge. Nach dem Zahlungsvorgang erhält der Kunde eine Bestätigung am Bildschirm und die Quittung per E-Mail.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,44€
  2. 19,99€
  3. 59,99€

das_mav 20. Apr 2018 / Themenstart

Eigentlich ist daran garnix neu. Kann in Hamburg schon lange an der Säule mit Paypal...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test

Haartrockner oder doch Lautsprecher? Wir testen Razers Nommo-Chroma-Boxen und tendieren zu Ersterem.

Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test Video aufrufen
Google I/O 2018: Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler
Google I/O 2018
Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler

Google I/O 2018 Die Google I/O präsentiert sich erneut als Messe für Entwickler und weniger für konventionelle Nutzer. Die Änderungen bei Maps, Google Lens oder News sind zwar nett, spannend wird es aber mit Linux-Apps auf Chromebooks.
Eine Analyse von Tobias Költzsch, Ingo Pakalski und Sebastian Grüner

  1. Google Android P trennt stärker zwischen Privat und Arbeit
  2. Smartwatch Zweite Vorschau von Wear OS bringt neuen Akkusparmodus
  3. Augmented Reality Google unterstützt mit ARCore künftig auch iOS

Wonder Workshop Cue im Test: Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter
Wonder Workshop Cue im Test
Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter

Bislang herrschte vor allem ein Niedlichkeitswettbewerb zwischen populären Spiel- und Lernrobotern für Kinder, jetzt durchbricht ein Roboter für jüngere Teenager das Schema nicht nur optisch: Cue fällt auch durch ein eher loseres Mundwerk auf.
Ein Test von Alexander Merz


    Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
    Kryptographie
    Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

    Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
    Von Hanno Böck


        •  /