Abo
  • Services:

Informationsfreiheitsgesetz: BMWi antwortet auf Dokumentenanfrage über Twitter

eGovernment kommt manchmal unverhofft. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat auf eine via Twitter gestellte Informationsfreiheitsanfrage geantwortet. Nur am Medienbruch muss das Ministerium noch arbeiten: Die Antwort kam per E-Mail.

Artikel veröffentlicht am ,
Das BMWi hat einen per Twitter gestellten IFG-Antrag beantwortet.
Das BMWi hat einen per Twitter gestellten IFG-Antrag beantwortet. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geht mit der Zeit: Das Ministerium beantwortete eine Informationsfreiheitsanfrage von Mathias Schindler, die dieser am 17. September über Twitter gestellt hatte. Inhaltlich ging es in der Anfrage um ein Eckpunktepapier zum "Identitätssicherheitsgesetz im Internet der Dinge".

Stellenmarkt
  1. Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. Bosch Gruppe, Leonberg

In dem Antwortschreiben, das Schindler auf Nachfrage per E-Mail zugesendet wurde und das uns vorliegt, schreibt das Ministerium: "Mit Mail vom 15. Oktober 2015 haben Sie auf einen über Twitter gestellten Antrag auf Aktenauskunft nach § 1 lFG vom 17. September hingewiesen, in dem Sie um Übersendung einer Kopie des "Eckpunktepapier für ein Identitätensicherheitsgesetz im Internet der Dinge" gebeten haben."

Das Ministerium schickte das Dokument in Kopie gleich mit. Auch wenn das BMWi das Informationsfreiheitsgesetz hier offensichtlich sehr bürgerfreundlich ausgelegt hat, besteht nach wie vor ein Medienbruch - denn das Dokument wurde nicht per Link über eine Direktnachricht verschickt, sondern eben per E-Mail.

Eckpunktepapier enthielt Vorschläge zur Überwachung im Internet of Things

Beim besagten Identitätssicherheitsgesetz geht es um einen Vorschlag des Halbleiterherstellers NXP, alle IoT-fähigen Geräte mit einem eindeutigen Identifikationschip auszustatten. Das Ministerium von Vizekanzler Sigmar Gabriel erörterte den Vorschlag des Unternehmens - in mehreren internen Diskussionsrunden soll das Eckpunktepapier an andere Unternehmen und Verbände weitergereicht worden sein, ohne die Urheberschaft von NXP kenntlich zu machen.

Nicht alle Ministerien sind neuen Formen der IFG-Anfragen gegenüber so offen. So versuchen verschiedene Ministerien, Anfragen über das Portal "Frag den Staat" zu verhindern. Frag den Staat generiert für jede Anfrage eine eigene E-Mail-Adresse. Da einige Ministerien nicht auf die Anfragen antworten wollen, weil Frag den Staat kein "richtiger" E-Mail Anbieter sei, gründeten die Aktivisten im Sommer dieses Jahres einen E-Mail-Anbieter, der mit der Plattform eng verknüpft ist.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

Moe479 25. Nov 2015

wird doch schon gemacht ... siehe 'smart'-zähler-kacke! natürlich hast du aus technischer...

querschlaeger 25. Nov 2015

Wie kamen sie an die E-Mail-Adresse? Per privater Twitternachricht nachgefragt? ^^


Folgen Sie uns
       


VR-Brille Varjo VR-1 ausprobiert

Das VR-Headset VR-1 von Varjo stellt den zentralen Bereich des Displays sehr scharf dar, wodurch auch feine Details erkennbar sind.

VR-Brille Varjo VR-1 ausprobiert Video aufrufen
Dirt Rally 2.0 im Test: Extra, extra gut
Dirt Rally 2.0 im Test
Extra, extra gut

Codemasters übertrifft mit Dirt Rally 2.0 das bereits famose Dirt Rally - allerdings nicht in allen Punkten.
Von Michael Wieczorek

  1. Dirt Rally 2.0 angespielt Mit Konzentration und Geschick durch immer tieferen Schlamm
  2. Codemasters Simulationslastiges Rennspiel Dirt Rally 2.0 angekündigt

Honor Magic 2 im Test: Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben
Honor Magic 2 im Test
Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben

Ein Smartphone, dessen vordere Seite vollständig vom Display ausgefüllt wird: Diesem Ideal kommt Honor mit dem Magic 2 schon ziemlich nahe. Nicht mit Magie, sondern mit Hilfe eines Slider-Mechanismus. Honor verschenkt beim Magic 2 aber viel Potenzial, wie der Test zeigt.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Honor Neues Magic 2 mit Slider und ohne Notch vorgestellt
  2. Huawei Neues Honor 8X kostet 250 Euro
  3. Honor 10 vs. Oneplus 6 Oberklasse ab 400 Euro

Emotionen erkennen: Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
Emotionen erkennen
Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn

Wer lächelt, ist froh - zumindest in der Interpretation eines Computers. Die gängigen Systeme zur Emotionserkennung interpretieren den Gesichtsausdruck als internes Gefühl. Die interne Gefühlswelt ist jedoch sehr viel komplexer. Ein Projekt des DFKI entwickelt ein System, das Gefühle besser erkennen soll.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  2. Magnetfeld Wenn der Nordpol wandern geht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

    •  /