Influencer: Pewdiepie streamt exklusiv bei Youtube Gaming

Es gibt offenbar immer noch einen riesigen Bedarf an Liveübertragungen aus Minecraft - die Pewdiepie nun bei Youtube Gaming ausstrahlt.

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Felix "Pewdiepie" Kjellberg auf Youtube
Felix "Pewdiepie" Kjellberg auf Youtube (Bild: Felix Kjellberg)

Die wechselvolle Geschäftsbeziehung zwischen Youtube und dem auf Minecraft spezialisierten Streamer Felix "Pewdiepie" Kjellberg bekommt ein weiteres Kapitel: Ab sofort steht Pewdiepie exklusiv bei dem zu Google gehörenden Videoportal unter Vertrag. Dass es konkret um Youtube Gaming geht, ist daran zu sehen, dass dieses Twitter-Konto den Deal verkündet hat, während der Hauptkanal von Youtube die Neuigkeit nur retweetet hat.

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Details über die Vereinbarung sind nicht bekannt. Insbesondere ist unklar, für wie lange Pewdiepie bei Youtube exklusiv zu sehen sein wird und wie viel Geld er dafür bekommt. Es dürften ein paar Millionen sein: Kjellberg ist mit rund 104 Millionen Abonnenten die mit Abstand reichweitenstärkste Einzelperson auf Youtube und überhaupt auf allen Videoplattformen.

Laut Variety wurden die Filmchen von Kjellberg 2019 auf Youtube mehr als vier Milliarden Mal angeschaut - damit ist er auch der am meisten geklickte Streamer auf dem Portal. Das alles dürfte dafür gesorgt haben, dass er von Youtube nun sehr viele Millionen US-Dollar erhält.

Zum Vergleich: Der ebenfalls erfolgreiche Streamer Richard Tyler "Ninja" Blevins soll 2019 von Mixer rund 30 Millionen US-Dollar für den Wechsel von Twitch erhalten haben - bei damals etwas mehr als rund 22 Millionen Abonnenten auf Youtube und 4,5 Millionen auf Twitch.

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Dass Pewdiepie nun exklusiv bei Youtube streamt, ist eine Überraschung: Der Streamer und das Portal hatten immer wieder Probleme miteinander. 2017 eskalierte die Beziehung, nachdem Pewdiepie einige Videos mit zumindest unterschwellig rassistisch und antisemitisch anmutenden Inhalten veröffentlicht hatte. Das Ganze war (vermutlich) schlecht gemachte und komplett unwitzige Satire, für die sich Kjellberg entschuldigte. Trotzdem löste Youtube einen damals bestehenden Vertrag auf.

Seitdem wollte Pewdiepie eigentlich nur noch über das besonders gut monetarisierende, aber vergleichsweise unbedeutenden Portal Dlive streamen. Auch eine längere Pause hatte er vor wenigen Monaten geplant - derlei lockere Ankündigungen darf man bei dem Schweden aber nicht allzu ernst nehmen.

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