Wie geht es nun weiter?
Im Jahr 2026 wurden laut Le Monde rund 40 weitere Entführungs- und Erpressungsfälle mit Kryptobezug registriert(öffnet im neuen Fenster). Die wenigsten machten Schlagzeilen, wohl auch, weil die Täter nicht immer hochprofessionell vorgingen.
Im Februar wurden beispielsweise eine Richterin und ihre Mutter im südfranzösischen Drôme gekidnappt. Vom Lebensgefährten der 35-Jährigen wurde ein Lösegeld in Krypto gefordert. Die in einer Garage eingesperrten Frauen schafften es jedoch, einen Nachbarn auf sich aufmerksam zu machen, der sie befreite. Kurz darauf wurden die Täter verhaftet(öffnet im neuen Fenster).
Mitte April 2026 wurde auf der Paris Blockchain Week erneut über Sicherheitsfragen im Kryptosektor diskutiert. Vertreter des Innenministeriums stellten weitere Schutzmaßnahmen in Aussicht, ohne konkrete Details zu nennen. Ob die neuen Punkte über bereits bestehende Ansätze hinausgehen, bleibt damit vorerst offen. Ob es gelingen wird, weitere Taten zu verhindern, lässt sich derzeit nicht absehen.
Klar ist jedoch: Die Kombination aus öffentlich inszeniertem Reichtum, leicht zugänglichen persönlichen Informationen und anonymen Zahlungswegen schafft ein Risiko, das sich kaum vollständig kontrollieren lässt. Auch die Logik sozialer Medien trägt dazu bei: Sichtbarkeit wird belohnt – selbst dann, wenn sie Risiken erhöht.
- Krypto-Kidnappings: Wer mit Reichtum prahlt, wird zum Ziel
- Jahreswechsel 24/25: Aus Einzelfällen wird eine Serie
- Januar 2025: Der nächste Fall – und die Gewalt eskaliert
- Politik verspricht Schutz – aber nicht für alle
- Ein Influencer ohne Kryptoreichtum wird entführt
- ''Wir sind Ziele'' – Konsequenzen eines schon 2022 überfallenen Influencers
- Wie geht es nun weiter?
- Anzeige Hier geht es zu Kryptowährungen - Investments in Bitcoin & Altcoins bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.


