Jahreswechsel 24/25: Aus Einzelfällen wird eine Serie
Am 31. Dezember 2024 überfielen fünf bewaffnete Männer ein älteres Ehepaar in seinem Haus in Saint-Genis-Pouilly nahe der schweizerischen Grenze. Eigentliches Ziel des Angriffs war der in Dubai lebende Sohn des Paares, ein namentlich von den Ermittlungsbehörden nicht genannter Influencer.
Die Entführer teilten ihm mit, dass seine Eltern gegen Zahlung eines Lösegelds in unbekannter Höhe freigelassen würden. Welche Kryptowährung die Kidnapper forderten, ist unklar. Ob der Sohn bezahlte oder die Polizei alarmierte, wurde ebenfalls nicht öffentlich thematisiert.
Der Vater wurde einige Stunden später 700 Kilometer entfernt im Kofferraum eines mutmaßlich zuvor gestohlenen Autos gefunden. Der 56-Jährige war misshandelt und außerdem mit Benzin übergossen worden, wie Staatsanwältin Karine Malara mitteilte. Die Mutter wurde gefesselt und äußerlich unverletzt im Haus der Familie gefunden.
Dass dieser Fall außerhalb Frankreichs kaum Schlagzeilen machte und die Kryptoelite damit nicht für das Thema Sicherheit sensibilisiert wurde, lag wohl vor allem daran, dass zunächst nur wenige Details öffentlich bekannt wurden. Andererseits gingen damals vermutlich selbst die Ermittler davon aus, dass es sich bloß um einen isolierten Zwischenfall handelte. Das sollte sich in den kommenden Wochen ändern(öffnet im neuen Fenster).
- Krypto-Kidnappings: Wer mit Reichtum prahlt, wird zum Ziel
- Jahreswechsel 24/25: Aus Einzelfällen wird eine Serie
- Januar 2025: Der nächste Fall – und die Gewalt eskaliert
- Politik verspricht Schutz – aber nicht für alle
- Ein Influencer ohne Kryptoreichtum wird entführt
- ''Wir sind Ziele'' – Konsequenzen eines schon 2022 überfallenen Influencers
- Wie geht es nun weiter?
- Anzeige Hier geht es zu Kryptowährungen - Investments in Bitcoin & Altcoins bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.


