Abo
  • Services:

Influencer: Gamigo kauft Onlinevermarkter Mediakraft

Der deutsche Browsergamesanbieter Gamigo (Fiesta Online) kauft Mediakraft Networks. Das Kölner Unternehmen ist vor allem für die Vermarktung von Let's Playern und anderen Youtubern bekannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo von Mediakraft Networks.
Logo von Mediakraft Networks. (Bild: Mediakraft Networks)

Auf den ersten Blick ist es eine ganz normale Übernahme: Das Hamburger Unternehmen Gamigo kauft den Kölner Onlinevermarkter Mediakraft Networks, und zwar vollständig. Informationen zu den finanziellen Details der Transaktion liegen nicht vor. Mediakraft soll künftig unter anderem zusammen mit der ebenfalls auf Onlinemarketing spezialisierten Gamigo-Tochter Adspree zusammenarbeiten.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Eine gewisse Brisanz hat die Akquisition, weil sich nun Wachstum durch eine "Kombination aus einem hochklassigen Spieleportfolio, technischen Lösungen und vielseitigen Vermarktungskanälen" ergeben soll, wie es in der Pressemitteilung von Gamigo heißt. Ob das für die von Mediakraft Networks betreuten Influencer (so heißen Let's Player und Streamer im Marketingjargon) bedeutet, dass sie künftig um besondere Beachtung von Fiesta Online, Last Chaos, Twin Saga und anderen Produkten von Gamigo gebeten werden ist unklar, aber wohl nicht ganz ausgeschlossen.

Streit um Verträge

Allerdings hat Mediakraft sein Geschäftsmodell in den letzten Monaten bereits umgestellt. Nachdem es vor rund zwei Jahren wegen der Vertragsbedingungen teils zu öffentlichem Zoff mit damals bekannten Youtubern wie Le Floid, Ungespielt oder Apecrime und anschließender Trennung kam, konzentriert sich die Firma verstärkt auf B2B-Aktivitäten. Unter anderem berät sie Unternehmen bei deren Onlinekampagnen; außerdem führt sie Videoproduktionen und Auftragsproduktionen durch.

"Das Management und die Förderung von Online-Video-Künstlern" gehören laut Pressemitteilung allerdings weiterhin zum Kerngeschäft. Insgesamt erreichen Videos des Netzwerkes täglich durchschnittlich 1,8 Millionen Zuschauer und monatlich rund 600 Millionen Abrufe, so Mediakraft.

Gamigo wurde 2000 gegründet, zeitweise gehörte die Firma zum Axel Springer Verlag. Seit Ende 2012 ist sie eigenständig. Zu der Gruppe gehören mehrere Tochterunternehmen, unter anderen Aeria Games, Infernum und Intenium. Gamigo hat nach eigenen Angaben über 100 Millionen registrierte Nutzer im Bestand und bietet Free-to-Play-Spiele auf mobilen Plattformen und im Browser an.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 579€
  2. (u. a. Sony PS4-Controller + Fallout 76 für 55€)
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, Nacon PS4-Controller + Fallout 76 für 44,99€ bei Marktabholung...
  4. (u. a. ASUS ROG Strix RTX 2070 OC für 579€, Razer Ornata Chroma für 69€ und viele weitere...

Rulf 07. Jul 2017

einer dieser 100kk bin ich...seit jahren aber nur noch karteileiche, weil die games nicht...


Folgen Sie uns
       


LG Signature OLED TV R angesehen (CES 2019)

LGs neuer Signature OLED TV R ist ausrollbar. Der 65-Zoll-Fernseher bietet verschiedene Modi, unter anderem kann der Bildschirm auch nur teilweise ausgefahren werden.

LG Signature OLED TV R angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

Vivy & Co.: Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit
Vivy & Co.
Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

35C3 Mit Sicherheitsversprechen geizen die Hersteller von Gesundheitsapps wahrlich nicht. Sie halten sie jedoch oft nicht.
Von Moritz Tremmel

  1. Krankenkassen Vivy-App gibt Daten preis
  2. Krankenversicherung Der Papierkrieg geht weiter
  3. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche

Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

    •  /