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Influencer: Facebook bietet Spiele-Streamern mehr Einnahmeoptionen

Bessere Videoauflösungen und Verdienstoptionen: Einige der bekannteren Spiele-Streamer auf Facebook haben im Rahmen eines Versuchsprogramms nun neue Möglichkeiten. Konkurrenzfähig mit Youtube und Twitch ist das soziale Netzwerk im sehr speziellen Markt der Gamer aber noch nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Streamer bei der Arbeit
Streamer bei der Arbeit (Bild: Facebook)

Facebook drängt weiter in den lukrativen Markt mit Übertragungen von Spielevideos. Das soziale Netzwerk hat jetzt das Gaming Creator Pilot Program vorgestellt, das den Teilnehmern höhere Auflösungen bei ihren Streams bietet: Sie können in 1080p (1.920 x 1.080 Pixel) mit einer Bildrate von 60 fps übertragen; normalerweise laufen Videos bei Facebook nur mit 720p (1.280 x 720 Pixel) und einer Bildrate von 30 fps - was für schnelle Actionspiele tatsächlich in vielen Fällen nicht mehr ausreicht.

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Außerdem können die Streamer bei Liveübertragungen künftig Spenden von ihrer Community bekommen - ab 3 US-Dollar aufwärts. Es sollen nach und nach weitere Monetarisierungsoptionen dazukommen, etwa Monatsabos für den Kanal. Welchen Anteil der Einnahmen Facebook für sich behält, ist unklar.

Trotz aller Anstrengungen dürfte es Facebook bis auf weiteres sehr schwer im Konkurrenzkampf mit Youtube und besonders Twitch haben. Vor allem die Amazon-Tochter Twitch bietet neben besserer Videotechnologie auch die deutlich umfangreicheren Einnahmemöglichkeiten - unter anderem gibt es Programme, mit denen Streamer am Verkauf von Spielen beteiligt werden können.

Außerdem ist es bei Facebook mit seinem Focus auf die Timeline nicht ganz einfach, neue Streamer zu entdecken. Das größte Plus des sozialen Netzwerks ist derzeit wohl seine enorme Reichweite mit mehr als zwei Milliarden Mitgliedern weltweit. Das Gaming Creator Pilot Program wird zusätzlich über Instagram und Oculus Home vermarktet.

Auch beim Image in der Spiele-Community gibt es für Facebook noch Verbesserungspotenzial. In den vergangenen Tagen gab es viel Kritik, nachdem es bei der gemeinsam mit dem E-Sport-Veranstalter ESL durchgeführten Übertragung eines Turniers vielfältige Probleme gab. Trotzdem sollte sich keiner täuschen: Wenn Facebook am Thema Spielestreaming dranbleibt und weiter sinnvoll investiert, dürfte die Plattform eher bald zu ihren Konkurrenten aufschließen.

Bis es so weit ist, setzen die Streamer aber noch auf die gute, alte Multiplattformstrategie. Der von Facebook in der Ankündigung des Gaming Creator Pilot Program mit mehr als einer Million Abonnenten besonders herausgestellte Influencer StoneMountain64 ist auch auf Youtube aktiv - dort hat sein Kanal derzeit sogar rund 1,5 Millionen Abonnenten.



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Yash 30. Jan 2018

So wie Google eine Suchmaschine und Amazon ein Onlineshop waren? :)

Schattenwerk 30. Jan 2018

Dem schließe ich mich an.


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