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Seit den 1970er Jahren hat sich bei Inflight-Entertainment-Systemen einiges getan.
Seit den 1970er Jahren hat sich bei Inflight-Entertainment-Systemen einiges getan. (Bild: Hulton Archive)

Verfügbarkeit von Panasonics Aviation System und Fazit

Unser Fazit zu Panasonics Aviation System bezieht sich nur auf die Implementierung in den besagten Korean Air Maschinen mit der "New Economy Class". Da IFE-Systeme modular aufgebaut sind und es unterschiedliche Entwicklungsstände gibt, kann Android hier nicht pauschal bewertet werden. In anderen Flugzeugen kann das System besser oder auch schlechter arbeiten, das hängt auch von der jeweiligen Fluggesellschaft ab.

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Fazit

Am Entertainmentsystem zeigt sich mittlerweile, wie ernst der Kunde von einer Luftfahrtgesellschaft genommen wird - und nach unserer ersten Erfahrung in der Luft mit Android möchten wir nicht mehr mit den ollen Windows-CE-Kisten fliegen. Wir fliegen auf Android! Hier spielt das System seine Stärke aus: Bei vergleichsweise geringem Hardwareaufwand lässt sich dank der Offenheit von Android ein hervorragendes Unterhaltungssystem erstellen. Es reagiert schnell, hat einen vernünftigen Touchscreen und das Kabinenpersonal kann schnell Probleme lösen.

Der Aufpreis für eine etwas bessere Fluggesellschaft, die ein modernes System einsetzt, lohnt sich. Es ist allerdings nicht einfach herauszufinden, wie leistungsfähig die Entertainmentsysteme einer Fluggesellschaft sind. Sie werben selten mit dieser essenziellen Komponente eines jeden Langstreckenfluges - eher erfährt man etwas über ein modernes Beleuchtungssystem als über Hardwaredetails. Oder es gibt nur Marketing-Aussagen über das ohnehin bei allen Fluggesellschaften grundsätzlich angeblich fantastische Unterhaltungssystem.

Ein Nachteil des von uns getesteten Systems ist, dass Europäer kaum in seinen Genuss kommen können, denn es gibt nur eine wenige Möglichkeiten, mit Korean Air zu fliegen. Seoul als Hauptbasis der Fluggesellschaft bietet sich als Hub kaum an. Wer Tokio besuchen will, fliegt wohl eher direkt mit einer Fluggesellschaft des Ziellandes oder eben mit einer in Europa operierenden Airline, als kurz vor dem Ziel umzusteigen. Das ist aber typisch für interkontinentale Ziele, sieht man von Australien oder Neuseeland ab, die nicht leicht zu erreichen sind.

Verbesserungspotenzial gibt es natürlich auch am System selbst. Die Leistung ist der größte Schwachpunkt: Auch Panasonics Android-System ruckelt. Wie ein handelsübliches Tablet fühlt sich das System nicht an. Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung - bedingt durch die langen Laufzeiten von Flugzeuginventar allerdings mit gehöriger Verspätung im Vergleich zu Consumer-Geräten.

 Mit Panasonics Android zu fliegen, ist Glückssache

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Sebbi 12. Nov 2015

Na dann rechne mal nach ... 400 Passagiere, die gleichzeitig Videos schauen. Das sind...

Goonie 11. Nov 2015

Ich bin schon seit 20 Jahren nicht mehr geflogen -- aber was spricht dagegen, sein...

weltspion 11. Nov 2015

Der Link zu "Blick auf unseren Artikel zur Verkaufssituation verschiedener Maschinen" ist...

mikehak 11. Nov 2015

Naja, der Singapore ihr System ist auch schon in die Jahre gekommen und oft mal bei...

colouredwolf 11. Nov 2015

Vergleich Emirates zu Singapore ist wie Vergleich Trabbi zur S-Klasse. An Singapore...



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