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Seit den 1970er Jahren hat sich bei Inflight-Entertainment-Systemen einiges getan.
Seit den 1970er Jahren hat sich bei Inflight-Entertainment-Systemen einiges getan. (Bild: Hulton Archive)

Mit Panasonics Android zu fliegen, ist Glückssache

Ein schönes Entertainment-System ist eine feine Sache während eines Fluges. Doch in der Regel hat es der Gast, der nach einem Flug sucht, schwer, explizit ein gutes System auszuwählen. Über Flugportale und selbst über die Webseiten der Fluggesellschaften lässt sich nur schwer herausfinden, wo welches System eingesetzt wird. Allenfalls der an der Fliegerei grundsätzlich Interessierte kann halbwegs herausfinden, in welcher Maschine was möglich ist. Aber selbst wenn man es ahnt, ist es oft schwierig, die richtige Maschine auch zu buchen.

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Denn wer von Europa aus fliegt, der fliegt meist mit der Airline, die ihm die meisten Ziele bietet und das gegebenenfalls über einen großen Hub; interkontinentale Ziele sind deswegen häufig Sache der nationalen Fluggesellschaften, die hier operieren. Oder man fliegt per Codeshare mit einer anderen Fluggesellschaft. Mit anderen Worten: Wer hier abfliegt, fliegt meist über die zentralen Drehkreuze London Heathrow, Paris Charles de Gaulle, Frankfurt am Main oder Amsterdam Schiphol und nimmt dorthin im Regelfall den entsprechenden nationalen Carrier als Zubringer: British Airways, Air France, Lufthansa respektive KLM.

Unseren Erfahrungen nach gibt es von Europa aus jedoch nur geringe Chancen, mit einem guten Entertainmentsystem zu fliegen, ohne Codeshare-Flüge oder arabische Drehkreuze zu nutzen. In den Fluggesellschaften, die von hier aus starten, lässt das IFE aus verschiedenen Gründen zu wünschen übrig. Wir haben uns etwa so sehr über das Platzangebot und die lästige Entertainmentbox im Fußraum in einem Dreamliner der British Airways in der Economy Class geärgert, dass wir versuchten, diesen Flugzeugtyp zu meiden - zumal andere Redaktionen ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Auch die Lufthansa, die sich als neue europäische Fünf-Sterne-Airline sieht, kann hier nicht überzeugen. Deren noch weit verbreitete Windows-CE-Systeme und die langen Reboot-Zeiten machen jedenfalls keinen Spaß. Die Lufthansa versucht stattdessen, mit kostenpflichtigem WLAN auf der Langstrecke überzeugen, das Korean Air auf unseren Flügen wiederum nicht anbot.

Nach Westen wird es schwer, gen Osten besser

Wer Richtung Westen fliegt, wird merken, dass die US-Fluggesellschaften wie die europäischen kaum in Service und Qualität investieren. US-Flieger sind sogar noch immer teilweise mit schweren Röhrenmonitoren ausgestattet. Das kann sich aber ändern, denn alle US-Airlines müssen ihre veralteten Flotten austauschen. Allerdings kann es auch passieren, dass mit der Modernisierung enger bestuhlt wird.

Besser ausgestattet sind die Flugzeuge in Richtung Osten. Dort haben viele Fluggäste höhere Ansprüche und sind technikaffiner, dementsprechend gibt es dort eine bessere Auswahl. Panasonic sagte uns schon zur CES 2014, dass ein großer Teil seiner Kundschaft für die X-Serie in Asien angesiedelt sei. Allerdings nennt Panasonic aktuell rund 300 Kunden, darunter auch KLM/Air France, AlItalia, British Airways, Lufthansa, Germanwings, Air Berlin, Etihad, Emirates, Turkish Airlines, Aeroflot und Iberia. Doch das muss sich nicht unbedingt auf das Entertainmentsystem beziehen, Panasonic verkauft beispielsweise auch WLAN-Infrastruktur. Immerhin werden bei British Airways gerade die in die Jahre gekommenen 747-400 umfassend modernisiert. Dazu gehört auch das bereits abgeschlossene Design der X-Series; für diesen Maschinentyp. Die erste von insgesamt 18 Maschinen wurde bereits umgebaut. Aber erst im August 2016 werden alle Jumbo-Jets von British Airways mit dem neuen IFE fliegen.

Ob sich die Ausstattung mit guten IFEs grundlegend verbessern wird, ist schwer zu sagen, denn viele große europäische Fluggesellschaften haben Probleme. Sie sind zwar ebenfalls in einer Modernisierungsphase, doch ein neuer Flugzeugtyp ist kein Garant für ein gutes Entertainmentsystem. Das gilt für den Dreamliner (B787), den Airbus A380 und vermutlich auch für den noch seltenen Airbus A350XWB, dessen Produktion noch hochgefahren wird.

Es ist zudem zu befürchten, dass durch den Wettbewerb der Kostendruck steigt und sich die europäischen Fluggesellschaften daher gegenseitig bei Qualität und Ausstattung unterbieten, insbesondere ihre neuen und die nun zu überholenden Maschinen noch enger bestuhlen werden. Auch ein gutes Entertainment-System gleicht Platzmangel nicht aus, wenn der vor einem sitzende Fluggast die Rückenlehne nach hinten stellt.

 Android funktioniert gut und nur einzelne Sitze werden neugestartetVerfügbarkeit von Panasonics Aviation System und Fazit 

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Sebbi 12. Nov 2015

Na dann rechne mal nach ... 400 Passagiere, die gleichzeitig Videos schauen. Das sind...

Goonie 11. Nov 2015

Ich bin schon seit 20 Jahren nicht mehr geflogen -- aber was spricht dagegen, sein...

weltspion 11. Nov 2015

Der Link zu "Blick auf unseren Artikel zur Verkaufssituation verschiedener Maschinen" ist...

mikehak 11. Nov 2015

Naja, der Singapore ihr System ist auch schon in die Jahre gekommen und oft mal bei...

colouredwolf 11. Nov 2015

Vergleich Emirates zu Singapore ist wie Vergleich Trabbi zur S-Klasse. An Singapore...



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