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Seit den 1970er Jahren hat sich bei Inflight-Entertainment-Systemen einiges getan.
Seit den 1970er Jahren hat sich bei Inflight-Entertainment-Systemen einiges getan. (Bild: Hulton Archive)

Ein großer und guter Bildschirm macht das Fliegen angenehmer

Technisch überzeugt das System durch einen großen 10,6-Zoll-Bildschirm mit kapazitivem Touchscreen. Dieser reagiert präzise und vor allem schnell auf Nutzereingaben. Vorbei sind die Zeiten, in denen man mit schnellen Schlägen auf den Sitz des Vordermannes einhämmert, um den Touchscreen zur Mitarbeit zu bewegen. Angenehm ist bei Korean Air zudem die Entscheidung, keine riesigen Boxen in den beengten Fußraum für das Entertainmentsystem zu legen. Windows-Embedded-Systeme nerven dadurch häufig. Zudem ist der Sitzabstand groß genug, um auch bei Altersweitsichtigkeit noch sinnvoll auf den Bildschirm zu schauen.

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Der Bildschirm selbst kommt in der Qualität nicht an moderne Tablets heran. Das liegt allerdings an typischen Luftfahrteigenarten. Die Displays sind stark winkelabhängig, damit der Nachbar nicht durch den Bildschirm abgelenkt wird. Selbst wer ideal sitzt, wird leichte Abschattungen in Richtung Rand sehen. Wer gar seinen Kopf an die Außenwand der Maschine lehnt, sieht auf gut einem Viertel des Bildschirms fast gar nichts mehr.

Gute Farben, zumindest im Vergleich

Auch die Farbdarstellung ist nicht die beste - im Vergleich zu dem, was wir von anderen Fluggesellschaften kennen, ist sie jedoch phänomenal. Solange die Sonne nicht direkt aufs Display scheint, ist auch die Helligkeit ausreichend, selbst bei Tageslicht. Der Bildschirm ist matt und reflektiert nur wenig Licht. Er kann zudem sehr leichtgängig geneigt werden, was praktisch ist, wenn der Vordermann seine Lehne kippt.

  • Kurz vor dem Start von Seoul/Incheon schauen wir auf Android. Die folgenden Screenshots sind durch die Praxis bedingt leider nicht in der besten Qualität. (Screenshot: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Menüs kennen wir doch? Android wird nicht versteckt. Typische Android-Tastenkombinationen für Screenshots sind aber nicht möglich. (Screenshot: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dank eines Fensterplatzes schauen wir nicht nur auf den Bildschirm. Wir sitzen in einer B777-300ER im Pushback und blicken auf einen A380-800. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wir sind schon auf Reiseflughöhe. Die Cockpit-Ansicht ist für Flugsimulatorkenner sehr hübsch. (Screenshot: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wir können auch einfach in eine andere Richtung schauen. Das Satellitenmaterial ist ziemlich gut. (Screenshot: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wichtige Einstellungen sind meist sofort da. (Screenshot: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Entertainmentsystem stockt in der Cockpitansicht aber manchmal beim Seitenmenü. (Screenshot: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Einstellungsmöglichkeiten machen dank ihrer Komplexität viel Spaß. (Screenshot: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Selbst die Menüposition lässt sich einstellen ... (Screenshot: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und man kann nach Städten suchen. (Screenshot: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Gesamtübersicht und wichtige Bedienungselemente (Screenshot: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Für die meisten Gäste der wichtigere Teil: Das Unterhaltungsprogramm (Screenshot: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Auch hier sieht man Androids Systemtasten in der unteren Leiste. (Screenshot: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Durch das Filmprogramm kommt der Fluggast ohne Wartezeiten ... (Screenshot: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und ohne Hämmern auf den Touchscreen. (Screenshot: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Vier Sprachen zur Auswahl, wir können aber nur eine davon. (Screenshot: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Schutz für die Kleinen gibt es auch, ... (Screenshot: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... genauso wie ein paar Ver- und Gelegenheitsspiele. Kinder haben in der Regel sowieso ihre eigenen Geräte mit. (Screenshot: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Menüführung für Videos ist sehr übersichtlich. (Screenshot: Andreas Sebayang/Golem.de)
Dank eines Fensterplatzes schauen wir nicht nur auf den Bildschirm. Wir sitzen in einer B777-300ER im Pushback und blicken auf einen A380-800. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Das ausgespielte Videomaterial von Korean Air wird der Bildschirmqualität leider nicht immer gerecht. Auch neue TV-Sendungen wie The Big Bang Theory werden in SD abgespielt. Die Bildschirmmenüs sind scharf, die Sendungen hingegen nicht. Zudem wird auch im Terabyte-Zeitalter noch mit hoher Kompression gearbeitet. Artefakte sieht der Nutzer immer wieder. Das Intro von Big Bang Theory mit den vielen schnellen Schnitten lässt jedenfalls kaum Raum für ordentliche Bilder. Bei normaler Bildfolge ist die Bildqualität des Materials aber noch akzeptabel. Interessanterweise ist die Kompression bei Filmen bedeutend besser, und dank des großen 16:9-Bildschirms fesseln diese umso mehr und lenken vom langweiligen Flug ab.

 Inflight Entertainment ausprobiert: Wir fliegen auf Panasonics Android-SystemDie Bedienung ist das Beste am System 

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Sebbi 12. Nov 2015

Na dann rechne mal nach ... 400 Passagiere, die gleichzeitig Videos schauen. Das sind...

Goonie 11. Nov 2015

Ich bin schon seit 20 Jahren nicht mehr geflogen -- aber was spricht dagegen, sein...

weltspion 11. Nov 2015

Der Link zu "Blick auf unseren Artikel zur Verkaufssituation verschiedener Maschinen" ist...

mikehak 11. Nov 2015

Naja, der Singapore ihr System ist auch schon in die Jahre gekommen und oft mal bei...

colouredwolf 11. Nov 2015

Vergleich Emirates zu Singapore ist wie Vergleich Trabbi zur S-Klasse. An Singapore...



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