Verfügbarkeit, Sonderedition und Fazit

Gegenüber dem Vorgänger gibt es zwar die üblichen Detailänderungen bei der Ausrüstung, den Waffen und den sonstigen Extras wie der Verknüpfung von Klassen und Perks. Außerdem setzen die meisten Levels noch etwas mehr auf Wallruns und Doppelsprünge. Alles in allem ähnelt das Spielgefühl sehr den Vorgängern.

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Wer mit der Kampagne und den Multiplayer-Partien nicht ausgelastet ist, kann außerdem den Zombiemodus starten. Der orientiert sich in Infinite Warfare nicht am sonst vorherrschenden Thema "Weltraum", sondern schickt den Spieler einzeln oder mit drei Kumpels im Koop in einen 80er-Jahre-Vergnügungspark. Dort muss man möglichst lange gegen untote Horden durchhalten, Extras sammeln, Eingänge verbarrikadieren und Ähnliches.

  • Jon Snow im All? Nein, aber der gleiche Schauspieler verkörpert Bösewicht Salen Kotch. (Screenshot: Golem.de)
  • Nur in den ersten Missionen ist der Spieler auf der Erde unterwegs. (Screenshot: Golem.de)
  • An Bord des Raumschiffs auf der Kommandobrücke (Screenshot: Golem.de)
  • Die Ausrüstung stellt auf Wunsch der Waffenmeister zusammen. (Screenshot: Golem.de)
  • Krawumm - ein Großkampfschiff explodiert. (Screenshot: Golem.de)
  • Hauptfigur Nick Reyes im UNSA-Hauptquartier. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei einer Militärparade gibt es eine Überraschung... (Screenshot: Golem.de)
  • Ein ganzer Trupp von Robotersoldaten wartet auf uns. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Zombiemodus wird von einem Cartoon eingeleitet. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Untoten greifen in einem Vergnügungspark an. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Multiplayermodus bietet gewohnt viel Ausrüstung. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Liste der Modi ist ausreichend lang. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Maps geht es auch auf Raumstationen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die kleinen roten Markierungen führen zu Zusatzmissionen. (Screenshot: Golem.de)
Krawumm - ein Großkampfschiff explodiert. (Screenshot: Golem.de)

Infinite Warfare ist für Windows-PC (ab 45 Euro), Xbox One und Playstation 4 (rund 60 Euro) erhältlich. Neben der Standardversion gibt es auch eine teurere Legacy Edition, die als Extra einen Code enthält, mit dem sich Spieler eine grafisch sehr aufwendig überarbeitete Remastered-Version von Modern Warfare inklusive zehn Multiplayermaps herunterladen können (ca. 45 GByte).

Die deutsche Sprachausgabe macht einen ordentlichen Eindruck, das Original klingt aber etwas besser - es liegt zum Glück bei und kann einfach über die Optionen ausgewählt werden. PC-Spieler sollten beachten, dass die über Steam und den Windows Store verfügbaren Versionen nicht zusammen im Multiplayermodus antreten können. Das Spiel erscheint hierzulande mit einer USK-Freigabe ab 18 Jahren. Bei Infinite Warfare selbst gibt es keine Schnitte, bei Modern Warfare fehlen hierzulande - wie bei der Ursprungsfassung von 2007 - einige Bluteffekte und der Arcade-Modus.

Fazit

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Schade, dass man beim Spielen von Call of Duty keine Hand frei hat - sonst wäre ein großer Eimer Popcorn fester Bestandteil jeder Partie Infinite Warfare. Die Kampagne liefert vom ersten Moment an tolle Momente am Fließband, vom Besuch auf dem Eis des Mondes Europa über die Einsätze auf der Erde bis zu den Abstechern tief ins All.

Trotz der noch ferneren Zukunft als in den Vorgängern fühlt sich Infinite Warfare dabei erstaunlich bodenständig an. Das liegt am Verzicht auf allzu schräge Gadgets, aber auch an der konventioneller erzählten Handlung. Wer in einem Call of Duty traditionelle Soldaten spielen möchte, wird enttäuscht. Uns hat das Weltraumszenario trotz echter Skepsis im Vorfeld letztlich doch sehr gut gefallen.

Im Multiplayermodus unterscheidet sich Infinite Warfare nur in Details von Black Ops 3 aus dem letzten Jahr. Es gibt noch mehr Möglichkeiten zu Wallruns und Hüpforgien, dazu kommen kleine, aber sinnvolle Änderungen bei den Perks und den Klassen. Maps und Modi sind gewohnt gut.

Unterm Strich hat uns bei Infinite Warfare vor allem der Einzelspielermodus positiv überrascht. Die Kampagne spielt sich konventioneller als die von Titanfall 2, hat uns aber fast genauso viel Spaß gemacht. Der Multiplayermodus ist ähnlich gut wie in den Vorgängern, muss sich damit aber den viel größeren und spannenderen Gefechten von Battlefield 1 geschlagen geben.

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 Infinite Warfare im Test: Ballern in der stellaren Schießbude
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