Industrieverbände: 5G-Campusnetze sollen WLAN in Industrie ersetzen

5G-Campusnetze sollen besser geeignet sein als WLAN: Mehrere Dutzend Industrieunternehmen haben Interesse an Mobilfunkfrequenzen für lokale Campusnetze bei der Bundesnetzagentur angemeldet.

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So stellt sich die Telekom Campusnetze vor.
So stellt sich die Telekom Campusnetze vor. (Bild: Deutsche Telekom)

5G-Campusnetze sollen als Ersatz von bereits bestehenden Netzen wie WLAN eingesetzt werden. Das gaben die vier Industrieverbände VCI (Verband der Chemischen Industrie), VDA (Verband der Automobilindustrie), VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) und ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) am 20. November 20189 bekannt. Mehrere Dutzend Industrieunternehmen haben bereits Interesse an Mobilfunkfrequenzen für lokale Campusnetze bei der Bundesnetzagentur angemeldet.

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Die Vergabebedingungen für lokale 5G-Frequenzen im Bereich 3,7 bis 3,8 GHz sind damit in Kraft getreten, sie waren nicht Gegenstand der Mitte Juni zu Ende gegangenen 5G-Auktion.

Weitere Vorteile sind laut den Angaben eine bessere Abdeckung des gesamten Firmengeländes, volle Kontrolle über die firmeneigenen Daten, weniger Störungen als in öffentlichen Mobilfunknetzen und bessere Leistungsparameter für Latenz, Datenrate und Teilnehmeranzahl.

Das Bundesfinanzministerium, das anfangs fünfmal höhere Gebühren gefordert hatte als die Bundesnetzagentur, gab seinen Widerstand schließlich auf. Beide Angebote der Bundesnetzagentur sind aus Sicht der vier Industrieverbände mittelstandsfreundlich und somit insbesondere auch für kleine und mittlere Unternehmen attraktiv. Die Gebühren für die Frequenzvergabe orientieren sich an der gewünschten Bandbreite, der Größe des Zuteilungsgebiets, der Zuteilungsdauer und dem Verwendungszweck. Darüber hinaus bietet die Bundesnetzagentur Kurzzeitzuteilungen mit 10 MHz Bandbreite an. Damit könnten Baustellen, Veranstaltungen und saisonale landwirtschaftliche Aufgaben von bis zu einem Monat Dauer auch mehrfach pro Jahr bedient werden.

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