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Industrie: Telekom warnt vor eigenem 5G-Netz auf jedem Fabrikhof

Die Telekom will keine Konkurrenz von der Industrie bei 5G. Telekom-Deutschland-Chef Dirk Wössner möchte verhindern, dass dort eigene Netze aufgespannt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Präsidium der Bundesnetzagentur: Wilhelm Eschweiler (links), Jochen Homann (Mitte) und Peter Franke
Das Präsidium der Bundesnetzagentur: Wilhelm Eschweiler (links), Jochen Homann (Mitte) und Peter Franke (Bild: Bundesnetzagentur)

Telekom-Deutschland-Chef Dirk Wössner wendet sich erneut dagegen, dass 5G-Frequenzen an regionale Netzbetreiber und Industrieunternehmen vergeben werden. Wössner sagte der Wirtschaftswoche: "Wenn jeder sein eigenes 5G-Netz auf seinem Fabrikhof baut, bekommen wir eine Kleinstaaterei mit vielen Lösungen, die überhaupt keine Größenvorteile bieten."

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Er befürchte, "dass Deutschland wieder einmal einen Sonderweg einschlägt". So werde nicht die Spitzenstellung in der Welt beim 5G-Mobilfunk erobert. 5G ist jedoch standardisiert, eine technische Vereinzelung ist laut Experten nicht zu befürchten.

Auch niedrige Markteintrittshürden für einen vierten Mobilfunkbetreiber sind aus Sicht Wössners falsch: "Die Rahmenbedingungen müssen so sein, dass Deutschland mit den höchsten Investitionen die besten 5G-Netze baut", sagte er dem Wirtschaftsmagzin. "Unserer Meinung nach reichen dafür drei Netzbetreiber und 40 Diensteanbieter völlig aus."

Lokale Vergabe bei 3.700 - 3.800 MHz und 26 GHz

Bei der lokalen 5G-Vergabe geht es um die Bereiche 3.700 MHz bis 3.800 MHz und 26 GHz. Für lokale und regionale Funknetze machen Automobilkonzerne und Siemens erheblichen Druck. Bereits 15 Unternehmen haben Interesse an lokalen oder regionalen Lizenzen für den Einsatz von 5G in Fabriken.

Unter den Interessenten sind die Automobilhersteller Daimler und Volkswagen, der Elektrotechnik- und Elektronikkonzern Siemens, der Chemiekonzern BASF, die Automobilzulieferer Robert Bosch und Hirschmann, der Tontechnikexperte Sennheiser und ABB aus der Energie- und Automationstechnikbranche.

Der Stadtnetzbetreiber Wilhelm.tel hat ebenfalls Pläne für ein eigenes 5G-Netz. Im Großraum Hamburg werden zusammen mit dem Partner Willy.tel 400.000 Haushalte versorgt.



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x2k 22. Sep 2018

Es ist ja schon auffällig, wie die Telekom und Vodafone gegen einen möglichen vierten...

chefin 21. Sep 2018

definitiv nicht schlimm. Und bei den heutigen Tarifen ala Pauschalpreis statt...

nicoledos 20. Sep 2018

wartet gefälligst bis ihr in 15 Jahren dran seit

Cok3.Zer0 20. Sep 2018

Es sollen Unternehmen, die auf ihrem Gelände eine einheitliche Funktechnik (26Ghz...


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