Abo
  • IT-Karriere:

Robotik, Sensoren, Tracking: Huawei produziert in Weilheim für die Industrie 4.0

Huawei will in dem neuen Standort in Bayern für Industrie 4.0 die höchste Produktionseffektivität erforschen. Es könnte auch eine eigene Fertigung für 5G-Serien und Glasfaser geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Huawei auf der IFA 2017
Huawei auf der IFA 2017 (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Bei der neuen Niederlassung von Huawei im bayrischen Weilheim geht es um die Erforschung von Produktionseffektivität. Das sagte Torsten Küpper, Vice President und Director Corporate & Public Affairs bei Huawei Technologies Deutschland, am 29. November 2017. "Wir wollen zusammen mit Partnern Produktionsstrategien erforschen. Es geht um Produktionseffektivität und Optimierung. Es könnte eine Produktion kleinerer 5G-Serien oder aus dem Bereich Glasfaser geben."

Stellenmarkt
  1. Schöck Bauteile GmbH, Baden-Baden
  2. Hochschule Heilbronn, Heilbronn

Die Ausrüstung für Industrie 4.0 soll für Huawei ein wichtiger Markt werden. Nach den Worten von Küpper ist Huawei mit verschiedenen vertikalen Industriepartnern aus Bereichen wie Maschinenbau und Automotiv in Verhandlungen für Weilheim. "Robotik wird eine große Rolle spielen, auch Sensorik, Tracking und Tracing - alles für Industrie 4.0", erklärte Küpper. Es sei Platz für bis zu 300 Arbeitsplätze.

Huawei sei branchenübergreifend zweitgrößter Patentanmelder in Europa. "Wir sind Spitze in ICT, Deutschland in der Industrieproduktion", sagte der Manager zur Begründung für die Standortwahl des Manufacture Technology Centers. Huawei habe zuvor auch über Berlin oder Düsseldorf nachgedacht, sich aber nach Kontakten mit der bayerische Wirtschaftsförderung für Weilheim entschieden. Es habe keine öffentlichen Fördermittel gegeben.

Panta rhei bei Huawei

Die Halle werde derzeit weitgehend entkernt, erklärte Küpper, gegenwärtig ist nur noch ein Stahlgerüst von dem dort gekauften Fabrikgebäude übrig. Die dort getätigten Investitionen sind ein Geschäftsgeheimnis Huaweis.

Neue lokale Beschäftigte würden bereits intensiv gesucht. Materialforscher seien gefragt. Huawei hat derzeit 2.200 Mitarbeiter in Deutschland.

Bei dem chinesischen Netzwerkausrüster und ICT-Hersteller (Information and Communications Technology) ist es üblich, Projekte oft wiederholt neu zu positionieren. Was genau im oberbayrischen Weilheim passieren wird, kann sich daher auch noch mehrfach ändern.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 69,90€ + Versand (Vergleichspreis 85,04€ + Versand)
  2. (u. a. Philips 55PUS8303 Ambilight-TV für 699€ statt 860€ im Vergleich und weitere TV-Angebote)
  3. (aktuell u. a. Intel Core i5-9600K boxed für 229€ + Versand statt 247,90€ + Versand im...

M.P. 30. Nov 2017

Es sollen Amerikaner sein

DY 30. Nov 2017

bei Steuern, Abgaben, Genehmigungen, usw. same old Story.

quineloe 29. Nov 2017

Thema verfolgen tree-L Antworten zu diesem Thema an meine E-Mail-Adresse. Meine Signatur...


Folgen Sie uns
       


Chromium: Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen
Chromium
Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen

Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
Von Oliver Nickel

  1. Insiderprogramm Microsoft bietet Vorversionen von Edge für den Mac an
  2. Browser Edge auf Chromium-Basis wird Netflix in 4K unterstützen
  3. Browser Microsoft lässt nur Facebook auf Flash-Whitelist in Edge

Bethesda: Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt
Bethesda
Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt

Rund sechs Wochen lang hatte ich täglich viele spaßige und auch einige frustrierende Erlebnisse in Tamriel: Mittlerweile habe ich den Hexenkönig in TES Blades besiegt - ohne dafür teuer bezahlen zu müssen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades erhält mehr Story-Inhalte und besseres Balancing
  2. Bethesda TES Blades ist für alle verfügbar
  3. TES Blades im Test Tolles Tamriel trollt

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

    •  /