Abo
  • Services:

Cloudbasierte Anwendungen nehmen zu

Derzeit gebe es neue Entwicklungen bei der digitalen Erfassung von Landschaften und Gesichtern (Motion Capture). Zudem gebe es neue Werkzeuge, um den Regisseuren ein direktes Feedback zu ermöglichen. Bei weltweiten Produktionen werde es wichtiger, die vorläufigen Resultate auch auf üblichen Endgeräten zeigen zu können, beispielsweise auf einem iPad. Trotz Sicherheitsbedenken verlagert ILM immer mehr Anwendungen und Daten in die Cloud. "Wir haben da jetzt ein besseres Gefühl, was die IT-Sicherheit betrifft", sagt Clark.

Stellenmarkt
  1. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  2. Ludwig Beck AG, München

Der Sony-Hack vor zwei Jahren dürfte auch für ILM eine stete Warnung bleiben. Doch da sich das Unternehmen immer mehr zu einer globalen Firma entwickelt, bleibt im Grunde nichts anderes übrig, als netzbasierte Werkzeuge zur Kollaboration zu nutzen. "Selbst innerhalb des Raumes ist es schwierig, Inhalte mit Kollegen auszutauschen. Über die Distanz ist es sehr schwierig", sagt Clark. Die Grafiker nutzten daher auch cloudbasierte Tools wie Bluescape.

Mitarbeiter bringen Kommunikationstools mit

ILM bemerkt dabei eine "sehr bedeutende Veränderung" in der Industrie. Diese habe sich früher sehr abgeschottet. Die Mitarbeiter brächten jedoch zunehmend Standardprogramme beispielsweise zur Kommunikation mit, die sie im Unternehmen nutzen wollten. "Wir müssen dann Wege finden, diese zu integrieren", sagt Clark. Hilfreich sei aus der Perspektive der Sicherheit, dass die ILM-Webseiten inzwischen komplett von Disney gehostet würden. Damit sei ein wichtiger Angriffspunkt weggefallen. "Wir machen alles, was wir können, um uns selbst abzusichern."

Man habe von Vorfällen mit Ransomware gehört, die jedoch lokal hätten begrenzt werden können. "Wenn jedoch ein Dateisystem mit den kompletten Arbeiten befallen würde, wäre das schon ein Problem", sagt Clark. Es sei daher wichtig, die Mitarbeiter entsprechend zu schulen. Vorsicht sei zudem bei Reisen ins Ausland geboten, beispielsweise nach China.

Wenn der neue King Kong im März 2017 in die Kinos kommt, sollen sich die Zuschauer auch wieder mit Hilfe von ILM amüsieren. Für Pressesprecher Greg Grusby gibt dabei weniger die Technik als die Fähigkeiten der hauseigenen Grafiker und Künstler den Ausschlag. "Viele Firmen sagen, sie können ein Projekt mit dem vorgegebenen Budget bis zur Deadline realisieren", sagt Grusby, "doch dann schaffen sie es nicht und die Filmstudios bitten uns kurzfristig, die Arbeit fertig zu machen."

Seiner Ansicht nach sind weltweit nur eine Handvoll Studios in der Lage, gleichzeitig mehrere Projekte mit Tausenden von Einstellungen zu stemmen und diese pünktlich im Kostenrahmen abzuliefern. "Das hat ILM in den 40 Jahren seines Bestehens noch immer geschafft", sagt Grusby. Die langjährige Erfahrung der IT-Abteilung, mit begrenzten finanziellen Mitteln und unter Zeitdruck die Probleme zu lösen, habe daran einen großen Anteil. "Wir haben die Firmenkultur, dass wir solche Situationen schon immer überstanden haben", sagt Clark, "und irgendwie werden wir es auch dieses Mal wieder hinkriegen."

 Studios wandern in billigere Länder ab
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  3. 164,90€

Ayaka 12. Dez 2016

Abgesehen davon, dass der Directors Cut eigentlich kein Directors Cut ist und nicht...

Sumpfdotterblume 09. Dez 2016

Aber nicht zu der Zeit, wo sie produktiv genutzt wurden. Die Preismarke wurde ja bereits...

onkel hotte 09. Dez 2016

Vielleicht sogar noch mehr. Bin oft erstaunt, für welche Szenen man so großflächig CGI...

sofries 08. Dez 2016

Die Idee dahinter ist, dass man eine Industrie aufbauen kann, indem man bestimmte...

ghostinthemachine 08. Dez 2016

um mal was anderes zu erzählen: ich finde die Möglichkeiten und Ergebnisse der CGI nach...


Folgen Sie uns
       


Sonos Beam im Hands on

Beam ist Sonos' erste smarte Soundbar und läuft mit Amazons Alexa. Im Zusammenspiel mit einem Fire-TV-Gerät kann dieses bequem mit Beam mit der Stimme bedient werden. Die Beam-Soundbar von Sonos kostet 450 Euro und soll am 17. Juli 2018 erscheinen.

Sonos Beam im Hands on Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

    •  /