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Cloudbasierte Anwendungen nehmen zu

Derzeit gebe es neue Entwicklungen bei der digitalen Erfassung von Landschaften und Gesichtern (Motion Capture). Zudem gebe es neue Werkzeuge, um den Regisseuren ein direktes Feedback zu ermöglichen. Bei weltweiten Produktionen werde es wichtiger, die vorläufigen Resultate auch auf üblichen Endgeräten zeigen zu können, beispielsweise auf einem iPad. Trotz Sicherheitsbedenken verlagert ILM immer mehr Anwendungen und Daten in die Cloud. "Wir haben da jetzt ein besseres Gefühl, was die IT-Sicherheit betrifft", sagt Clark.

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Der Sony-Hack vor zwei Jahren dürfte auch für ILM eine stete Warnung bleiben. Doch da sich das Unternehmen immer mehr zu einer globalen Firma entwickelt, bleibt im Grunde nichts anderes übrig, als netzbasierte Werkzeuge zur Kollaboration zu nutzen. "Selbst innerhalb des Raumes ist es schwierig, Inhalte mit Kollegen auszutauschen. Über die Distanz ist es sehr schwierig", sagt Clark. Die Grafiker nutzten daher auch cloudbasierte Tools wie Bluescape.

Mitarbeiter bringen Kommunikationstools mit

ILM bemerkt dabei eine "sehr bedeutende Veränderung" in der Industrie. Diese habe sich früher sehr abgeschottet. Die Mitarbeiter brächten jedoch zunehmend Standardprogramme beispielsweise zur Kommunikation mit, die sie im Unternehmen nutzen wollten. "Wir müssen dann Wege finden, diese zu integrieren", sagt Clark. Hilfreich sei aus der Perspektive der Sicherheit, dass die ILM-Webseiten inzwischen komplett von Disney gehostet würden. Damit sei ein wichtiger Angriffspunkt weggefallen. "Wir machen alles, was wir können, um uns selbst abzusichern."

Man habe von Vorfällen mit Ransomware gehört, die jedoch lokal hätten begrenzt werden können. "Wenn jedoch ein Dateisystem mit den kompletten Arbeiten befallen würde, wäre das schon ein Problem", sagt Clark. Es sei daher wichtig, die Mitarbeiter entsprechend zu schulen. Vorsicht sei zudem bei Reisen ins Ausland geboten, beispielsweise nach China.

Wenn der neue King Kong im März 2017 in die Kinos kommt, sollen sich die Zuschauer auch wieder mit Hilfe von ILM amüsieren. Für Pressesprecher Greg Grusby gibt dabei weniger die Technik als die Fähigkeiten der hauseigenen Grafiker und Künstler den Ausschlag. "Viele Firmen sagen, sie können ein Projekt mit dem vorgegebenen Budget bis zur Deadline realisieren", sagt Grusby, "doch dann schaffen sie es nicht und die Filmstudios bitten uns kurzfristig, die Arbeit fertig zu machen."

Seiner Ansicht nach sind weltweit nur eine Handvoll Studios in der Lage, gleichzeitig mehrere Projekte mit Tausenden von Einstellungen zu stemmen und diese pünktlich im Kostenrahmen abzuliefern. "Das hat ILM in den 40 Jahren seines Bestehens noch immer geschafft", sagt Grusby. Die langjährige Erfahrung der IT-Abteilung, mit begrenzten finanziellen Mitteln und unter Zeitdruck die Probleme zu lösen, habe daran einen großen Anteil. "Wir haben die Firmenkultur, dass wir solche Situationen schon immer überstanden haben", sagt Clark, "und irgendwie werden wir es auch dieses Mal wieder hinkriegen."

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Ayaka 12. Dez 2016

Abgesehen davon, dass der Directors Cut eigentlich kein Directors Cut ist und nicht...

Sumpfdotterblume 09. Dez 2016

Aber nicht zu der Zeit, wo sie produktiv genutzt wurden. Die Preismarke wurde ja bereits...

onkel hotte 09. Dez 2016

Vielleicht sogar noch mehr. Bin oft erstaunt, für welche Szenen man so großflächig CGI...

sofries 08. Dez 2016

Die Idee dahinter ist, dass man eine Industrie aufbauen kann, indem man bestimmte...

ghostinthemachine 08. Dez 2016

um mal was anderes zu erzählen: ich finde die Möglichkeiten und Ergebnisse der CGI nach...


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