Studios wandern in billigere Länder ab

Zu Hilfe kommt dem Unternehmen dabei die Möglichkeit, eine ältere Renderfarm des Trickfilmstudios Pixar nutzen zu können. Pixar gehört ebenso wie ILM inzwischen zu Walt Disney. Die Renderfarm auf der anderen Seite der Bucht von San Francisco ist mit einer 10-Gigabit-Leitung mit ILM verbunden. Bei hohem Bedarf könnten zudem die Kapazitäten eines Cloudproviders genutzt werden, der über eine 20-Gigabit-Leitung angeschlossen sei. Dabei handele es sich allerdings nicht um Amazon oder Google. Zudem verfüge ILM über eine kleine GPU-Renderfarm.

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Auf die Ausgaben muss Clark aber nicht nur bei der Renderfarm achten. So sollen die Kosten für die Arbeitsplatzrechner von 10.000 Dollar um 30 Prozent gesenkt werden. Derzeit setzt ILM Workstations mit 228 Gigabyte RAM und der Nvidia M6000-Grafikkarte ein. Diese sind mit einer 1-Gigabit-Ethernetleitung mit dem Rechenzentrum verbunden. Die Grafiker in Vancouver sind mit der Software Teradici per PCoverIP-Protokoll an die Renderfarm in San Francisco angeschlossen.

Steuerrabatte in Kanada und Großbritannien

Der Blick auf die Kosten ist nicht unbegründet. ILM ist inzwischen als einziges großes Computergrafikstudio in Kalifornien übrig geblieben. Digital Domain und Sony Pictures Imageworks sind in den vergangenen Jahren von Los Angeles nach Vancouver umgezogen. Rhythm & Hues ging 2013 pleite. Das sind nur 3 von mehr als 20 verschwundenen Studios, die die Seite fxguide.com vor drei Jahren auflistete. ILM hat bereits seit 2006 eine Dependance in Singapur mit 400 Mitarbeitern, 2013 folgte Vancouver und 2014 London, wo 360 Grafiker arbeiten. Singapur und London verfügen jeweils über eine eigene Renderfarm.

Einem Bericht der Los Angeles Times zufolge erhalten die Firmen in Kanada einen Steuerrabatt von 60 Prozent auf die Gehälter der Mitarbeiter. Großbritannien unterstützt die Industrie ebenfalls. Die Konkurrenz von ILM sitzt daher zu 90 Prozent in Vancouver und London. Am aktuellen Star-Wars-Film Rogue One sollen 13 verschiedene Studios beteiligt sein.

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Dabei sind die Kosten im Vergleich zu früheren Jahren schon deutlich gesunken. So habe in den 1990er Jahren jeder Arbeitsplatz mit einem Onyx-System von Silicon Graphics International (SGI) rund 100.000 Dollar gekostet. In Sachen Software ist es ebenfalls einfacher geworden. "Früher haben wir alles selbst programmiert", sagt Clark. Inzwischen sei der Markt für Computeranimation jedoch groß genug. "Wenn es ein kommerzielles Programm gibt, das unsere Anforderungen erfüllt, dann kaufen wir das", sagt Clark. Falls nicht, stricke man sich etwas aus verschiedenen Programmen für die eigenen Zwecke zusammen. Manchmal entwickle ILM mit den Anbietern spezielle Funktionen wie Morphing, die dann einige Jahre später für den normalen Nutzer erhältlich seien.

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 Industrial Light & Magic: Wenn King Kong in der Renderfarm wütetCloudbasierte Anwendungen nehmen zu 
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Ayaka 12. Dez 2016

Abgesehen davon, dass der Directors Cut eigentlich kein Directors Cut ist und nicht...

Sumpfdotterblume 09. Dez 2016

Aber nicht zu der Zeit, wo sie produktiv genutzt wurden. Die Preismarke wurde ja bereits...

onkel hotte 09. Dez 2016

Vielleicht sogar noch mehr. Bin oft erstaunt, für welche Szenen man so großflächig CGI...

sofries 08. Dez 2016

Die Idee dahinter ist, dass man eine Industrie aufbauen kann, indem man bestimmte...

ghostinthemachine 08. Dez 2016

um mal was anderes zu erzählen: ich finde die Möglichkeiten und Ergebnisse der CGI nach...



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