Indien: Samsung eröffnet weltgrößte Smartphone-Fabrik

In Indien hat Samsung nach eigenen Angaben die bislang weltweit größte Smartphone-Fabrik eröffnet. Pro Jahr sollen dort 120 Millionen Mobiltelefone vom Band laufen. Indien wird für Samsung als Markt immer wichtiger.

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Der indische Ministerpräsident Narendra Modi und Südkoreas Präsident Moon Jae In bei der Eröffnung der Samsung-Fabrik
Der indische Ministerpräsident Narendra Modi und Südkoreas Präsident Moon Jae In bei der Eröffnung der Samsung-Fabrik (Bild: Money Sharma/AFP/Getty Images)

Mit einer feierlichen Eröffnung wurde diese Woche die Samsung-Fabrik in Noida in Betrieb genommen. Noida ist eine Industriestadt in Nordindien mit etwa 640.000 Einwohnern. Sie befindet sich südöstlich von Delhi und wurde von der indischen Regierung zunächst als Gewerbegebiet vor Delhi geplant. Ein starker Bevölkerungszuwachs sorgte aber für eine starke Vermischung von Gewerbeflächen und Wohngebieten.

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Samsung baut bereits seit 2007 Mobiltelefone in Indien. Mit der Eröffnung der neuen Fertigungsstätte wird das Land nochmals wichtiger als bisher. Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat Samsung im Noida-Werk nach eigenen Angaben pro Jahr bereits 68 Millionen Mobiltelefone produziert. Mit den neuen Kapazitäten sollen es pro Jahr 120 Millionen Geräte werden. Damit soll Indien für Samsung zu einem Land werden, aus dem Mobiltelefone in alle Welt exportiert werden.

Aber vor allem will Samsung den Bedarf an Mobiltelefonen und Smartphones in Indien selbst abdecken. Von den 1,3 Milliarden Menschen in Indien sollen 425 Millionen Bewohner ein Smartphone besitzen. Derzeit wächst der indische Smartphone-Markt stark, nach China ist es derzeit der größte Markt noch vor den USA. Samsung will erreichen, dass mehr Inder ein Smartphone verwenden - idealerweise natürlich eines mit Samsung-Schriftzug. Allerdings hat der chinesische Hersteller Xiaomi Anfang des Jahres die Marktführerschaft in Indien errungen und Samsung auf den zweiten Platz abfallen lassen.

In der neuen Samsung-Fabrik werden die verschiedensten Smartphone-Modelle gefertigt. Das fängt bei Smartphones für um die 100 US-Dollar an und reicht bis zum Galaxy S9 oder zum Galaxy Note 8, den aktuellen Oberklassemodellen des Herstellers. Bei der Fabrikeröffnung waren der indische Ministerpräsident Narendra Modi und Südkoreas Präsident Moon Jae In vor Ort.

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Für Samsung bedeutet die Investition ein Bekenntnis zu Indien als Produktionsstandort. Seit vielen Jahren arbeitet Samsung mit der indischen Regierung zusammen, heißt es aus dem Unternehmen.

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