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Indiegogo: Winzige Fisheye-Kamera als Schlüsselanhänger

Die LoFi-Fisheye Digicam ist eine stark vereinfachte Kompaktkamera mit einer 170-Grad-Optik, die am Schlüsselbund getragen werden kann. Ein Prototyp existiert zwar schon, aber für die Massenfertigung werden über 40.000 Euro benötigt. Eine Kamera kostet knapp 60 Euro.
/ Andreas Donath
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LoFi-Fisheye Digicam (Bild: Indiegogo)
LoFi-Fisheye Digicam Bild: Indiegogo

Keine andere Kompaktkamera bietet mit 170 Grad einen so breiten Aufnahmewinkel wie die LoFi-Fisheye Digicam des Briten Greg Dash. Damit sind allerdings nur krude Schnappschüsse möglich. Die eingeschränkte Kontrollmöglichkeit für die Bildgestaltung ist allerdings wie bei den analogen Lomo-Kameras(öffnet im neuen Fenster) sogar gewünscht. Einen Sucher gibt es nicht. Aufgrund des breiten Aufnahmewinkels kann sich der Fotograf jedoch sicher sein, dass sich das angepeilte Objekt auch auf dem Bild befinden wird.

Digifisheye – minimalistische Fisheyekamera
Digifisheye – minimalistische Fisheyekamera (03:29)

Statt ausgefeilter Bedienelemente sind lediglich Knöpfe zum Starten des Video- und Fotomodus sowie zur Aktivierung der Zeitrafferfunktion und ein Auslöser über das Gehäuse verstreut. Mangels Display muss der aktuelle Betriebszustand mit farbigen LEDs visualisiert werden. Der integrierte Akku wird über einen Mini-USB-Anschluss aufgeladen. Das Bildmaterial wird auf einer Micro-SD-Karte gespeichert.

Die Kamera soll im Rahmen einer Indiegogo-Finanzierungsrunde in die Massenfertigung gehen. Zwar gibt es einen funktionsfähigen Prototyp, doch damit auch andere Interessenten die kleine Kamera kaufen können, benötigt ihr Erfinder umgerechnet mehr als 40.000 Euro. Sie sollen über Indiegogo zusammenkommen.

Die Kamera kann Fotos mit bis zu 12 Megapxieln aufnehmen, aber sie auch auf 2 Megapixel herunterskalieren. Ein Zeitraffermodus und eine Videoaufnahmefunktion soll die kleine Kamera ebenfalls bieten. Dabei wird je nach Einstellung ein Bild pro Sekunde bis hin zu einem Foto pro Woche geschossen. Die Konfiguration erfolgt über eine kleine Textdatei, die auf einem Rechner bearbeitet werden muss.

Mit dem Prototyp aufgenommene Testbilder hat der Entwickler veröffentlicht, aber sonst keine technischen Daten genannt. Die Bilder erreichen die Qualität von einfachen Smartphone-Kameras und weisen die typischen Verzerrungen von Fisheye-Objektiven auf.

Die Kamera kostet rund 60 Euro. Von dem Ziel, 35.000 britische Pfund zu erreichen, ist das Projekt aber noch weit entfernt. Bislang wurden erst rund 1.600 Pfund zugesichert. Das Projekt(öffnet im neuen Fenster) läuft allerdings auch noch 44 Tage bis zum 4. April 2013.


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