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Indiegames-Rundschau: Zwischen Fließband und Wanderlust

In Satisfactory bauen wir die perfekte Fabrik, in Outward packen wir den Rucksack und Baba Is You fordert unsere grauen Zellen - die Indiegames-Rundschau stellt besonders interessante Neuheiten im April vor.

Eine Rezension von Rainer Sigl/Videogametourism.at veröffentlicht am
Artwork von Satisfactory
Artwork von Satisfactory (Bild: Coffee Stain Studios)

Googles Streamingservice Stadia wird auch die Zukunft der Indiespiele bestimmen, und das nicht unbedingt nur durch seine Technologie. Viel entscheidender als die immer noch offenen Fragen etwa zur benötigten Bandbreite wird die Frage nach dem ökonomischen Vertriebsmodell der so angebotenen Titel sein.

Inhalt:
  1. Indiegames-Rundschau: Zwischen Fließband und Wanderlust
  2. Outward und Risk of Rain 2
  3. Baba Is You, Generation Zero und Mechstermination Force

Kommt tatsächlich so etwas wie ein "Netflix für Spiele" und geht damit eine Abrechnung nach gespielten Minuten einher - so funktioniert bekanntlich die Vergütung von Musikern auf Spotify -, wird sich das direkt auf die angebotenen Spiele auswirken: Endlos-Sandboxspiele und Multiplayergames, aber auch unbegrenzt wiederspielbare Rogue-likes wären dann von vornherein lukrativer als Adventures, klassische Rollenspiele oder Shooter.

Andererseits: Solange Einzelspielertitel mit viel Story noch ihr zahlendes Publikum finden, wird es ein entsprechendes Angebot geben - auch als Indiegame. Und bis die Streamingzukunft irgendwann Realität wird, vergeht noch einiges an Zeit. Bis dahin viel Spaß mit den diesmal vorgestellten Indies!

Satisfactory: Außerirdischer Fabrikant in 3D

Satisfactory befindet sich noch im Early Access und verlegt ein bekanntes und bewährtes Spielprinzip in die dritte Dimension. Wer das komplexe Aufbauspiel Factorio kennt, in dem man auf einem fremden Planeten eine funktionierende Produktionskette vom Rohstoffabbau über Energiegewinnung bis hin zu fertig von Fließbändern rollenden Produkten aufbaut, wird sich auch in Satisfactory wohl fühlen. Da geht es nämlich um exakt das Gleiche, nur eben in 3D und ausnehmend hübsch.

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Die First-Person-Ansicht zeigt die aus dem Boden wachsenden Fabriken, Anlagen und Gebäude in all ihrer industrialisierten Pracht, allerdings leidet darunter manchmal ein wenig die Übersicht. Als Ausgleich bietet die atmosphärische Erforschung des fremden Planeten mit momentan drei sehr unterschiedlichen Biomen Abwechslung zum systematischen Aufbauspiel. Natürlich darf man auch gemeinsam im - wegen Early Access noch etwas wackeligen - Multiplayermodus loslegen. Als Exklusivtitel gibt es Satisfactory allerdings nur im Epic Games Store.

Erhältlich für Windows-PC; rund 30 Euro (Early Access).

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Outward und Risk of Rain 2 
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scheuri 23. Apr 2019

Ich muss Drakrochma und bccc1 Recht geben. Das Entwickler-Studio hat einen speziellen...

tomate.salat.inc 19. Apr 2019

Wen das Spielprinzip von Baba-is-you interessiert - hier gibt es eine F2P-Variante davon...


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