Indiegames-Rundschau: Verzauberte Raben und Grüße aus China
Das Downloadportal Steam ist in der Krise: Der seit Jahren rasant wachsende Quasi-Monopolist hat nicht nur mit neuer Konkurrenz durch den Epic Games Store, sondern auch mit strukturellen Problemen zu kämpfen. Die riesige Masse an täglich erscheinenden Spielen, von denen der Großteil von kleinen Entwicklern und leider bescheidener Qualität ist, macht die Plattform seit längerer Zeit schwer benutzbar.
Nun klagen namhafte Entwickler von Indiegames, dass seit einigen Änderungen am Algorithmus ihre Spiele kaum mehr durch die automatisierten Vorschlagsalgorithmen genannt werden. Stattdessen schiebt Steam jene großen, kommerziell erfolgreichen Games nach oben, denen man überdies schon im Herbst einen Rabatt versprochen hat. Das Überleben in diesem Ökosystem ist so für kleine Studios fast unmöglich geworden – Alternativen wie Itch.io(öffnet im neuen Fenster) , aber auch GOG.com(öffnet im neuen Fenster) , Humble(öffnet im neuen Fenster) und Gamejolt(öffnet im neuen Fenster) werden dadurch attraktiver, haben aber nur beschränkte Reichweite.