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Gris, The Blackout Club, Battle Princess Madelyn und Battle Brothers

Gris: Surreales Kunstwerk

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Manche Games möchte man am liebsten großformatig an die Wand hängen, so schön sind sie. Im Falle von Gris entginge einem dann allerdings so einiges: Das spielerisch minimalistische, spektakulär schöne Spiel begeistert nämlich nicht nur mit außergewöhnlicher Grafik, deren Stil an Art Déco, Pop-Art und Comic-Künstler wie Jean "Moebius" Giraud erinnert; es unterlegt seine traumhaft-surreale Handlung auch mit einem Soundtrack, der perfekt mit dem Spiel harmoniert. Gris ist eher ein künstlerisches Erlebnis denn klassisches Spiel - Journey lässt grüßen.

Die ohne Worte und eigentlich nur in Symbolen erzählte Handlung mag weniger tiefsinnig und originell sein, als es sich seine katalonischen Schöpfer eingestehen wollen. Doch als interaktiver Spaziergang durch eine Fantasiewelt, die immer wieder durch großen Abwechslungsreichtum begeistert, ist Gris ein Spiel, das manchmal hauchdicht am Kitsch entlangschrammt. Es enthält nur wenige, spielerisch kaum fordernde Gameplay-Elemente. Ein etwa fünf Stunden langes, interaktives Kunstwerk.

Erhältlich für Windows-PC, MacOS, Linux und Nintendo Switch; rund 17 Euro.

Und sonst?

Originelle Multiplayer-Ideen sind rar, The Blackout Club (Windows-PC; rund 17 Euro) hat gleich mehrere davon: Als Gruppe von vier Teenagern ist man in diesem First-Person-Abenteuer, das an Teenie-Mystery und Stranger Things erinnert, nachts in einer Kleinstadt unter unheilvollen Schlafwandlern und Verschwörern mit verschiedenen Koop-Aufgaben beschäftigt.

Verfolgt wird man dabei von einem Monster, das man nur mit geschlossenen Augen sieht. Die originelle Mischung wird von früheren Bioshock- und Dishonored-Machern im Early Access entwickelt. Bereits jetzt ist das Horror-Koop-Abenteuer eine außergewöhnliche Erfahrung.

Das hübsche Retro-Abenteuer Battle Princess Madelyn (Windows-PC, Playstation 4, Xbox One und Nintendo Switch; ab 17 Euro) wandert hingegen auf vertrauten Pfaden: Als Liebesbrief an den großen Klassiker Ghosts 'n' Goblins sowie klassische Metroidvanias erfreut es alte und junge Plattformfans.

Weil der Entwickler seiner Tochter Madelyn eine Freude machen wollte, verwirklichte er ihr den Traum, im eigenen Spiel als Battle Princess auf Monsterjagd zu gehen. Auch der verstorbene Familienhund bekommt seinen Auftritt sowie von der Fünfjährigen höchstpersönlich inspirierte Bossgegner. Schön, dass das Spiel ebenso herzerwärmend geraten ist wie seine Entstehungsgeschichte.

Eine nennenswerte Erweiterung zum Schluss: Die wunderbare Fantasy-Söldner-Sandbox Battle Brothers des Hamburger Studios Overhype bekommt mit Beasts & Explorations (Windows-PC; rund 10 Euro) hochqualitativen Nachschub. Wer die teuflisch süchtig machende Mischung aus Mount & Blade, Xcom und Heroes of Might & Magic bislang verpasst hat: Die finstersten Nächte des Jahres werden dadurch gefährlich kurz.

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 Hades und Insurgency Sandstorm
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keböb 18. Dez 2018

Also erstmal auch danke für die schönen Rundschabeiträge. Ashen hat zwar einen speziellen...

ahoihoi 17. Dez 2018

Man merkt halt, dass in den meisten Indie-Spielen noch Herzblut der Entwickler drinnen...

mnementh 17. Dez 2018

Ich möchte mich dem anschließen, danke an die Golem-Redakteure.


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