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Indiegames-Rundschau: U-Boote, Astronauten und Haruki Murakami

Das gelungene Astroneer spricht Fans von No Man's Sky an, dazu postapokalyptische Steampunk-Unterwasserabenteuer in Diluvion und das wunderbar minimalistische Linelight: Golem.de stellt die interessantesten neuen Indiegames vor.

Artikel von Rainer Sigl/Videogametourism.at veröffentlicht am
Artwork von Astroneer
Artwork von Astroneer (Bild: System Era)

Als vor über zehn Jahren erste Entwickler dank digitaler Distribution ganz ohne bevormundende Publisher damit begannen, ihre Spiele unabhängig an die Spielerschaft zu bringen, war nicht absehbar, wie weitreichend diese Revolution sein würde. Vom Underground-Status dieser frühen Tage sind Indies 2017 weit entfernt - viel ist passiert.

Inhalt:
  1. Indiegames-Rundschau: U-Boote, Astronauten und Haruki Murakami
  2. Astoneer und Diluvion
  3. Rise & Shine und Linelight
  4. Memoranda und der ganz normale Horror

Mit Minecraft hat ein äußerst bescheiden beginnender Underdog nicht nur quasi mit links das Early-Access-Modell begründet und sich selbst zum Milliardär gemacht, sondern ein beispielloses Pop-Phänomen geschaffen. Vergessen geglaubte Spielgenres kehren dank wachsendem Publikumsinteresse und Crowdfunding immer häufiger auf die Bildschirme zurück; und dank meist kostenloser Entwicklungstools sehen auch die Spiele von Einzelentwicklern heute besser aus als je zuvor.

Die Schattenseiten sind ebenso bekannt: Entwickler, die früher unter einem Publisherdach abgesichert waren, werden immer häufiger ins prekäre Indie-Dasein verstoßen, auch große Namen suchen per Crowdfunding nach Zusatzfinanzierung und Early-Access-Ruinen verärgern eben noch begeisterte Spielerinnen und Spieler.

Ab sofort monatlich

Vor allem aber: Eine kaum fassbare Schwemme an tausenden Spielen erschwert Überblick und Auswahl. Zumindest letzterem Problem ist beizukommen: Ab sofort präsentiert Golem.de monatlich einen Überblick über bemerkenswerte neue Indie-Spiele in der Indiegames-Rundschau.

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  2. Dataport, verschiedene Standorte

Zu Beginn eine Definition, über die von Fall zu Fall auch diskutiert werden darf: Craig Sterns Universaldefinition des schwammigen Begriffs "Indiegame" besagt, dass jedes Spiel, das (a) von Anfang bis Ende ohne den Einfluss eines Publishers oder Lizenzgebers fertiggestellt und (b) von einem einzelnen Entwickler oder einem kleinen Team erstellt wurde, als "Indie" zu bezeichnen ist.

In Zeiten, in denen Publisher auf ausgelagerte selbstständige Studios zurückgreifen, einzelne Indie-Studios Millionen einnehmen und spezialisierte Indie-Publisher Klein- und Kleinststudios in PR und Vertrieb unterstützen, ist jedoch auch diese Definition wackelig.

Das Gegenüber, die großen Schlachtschiffe der AAA-Gamesbranche, hingegen ist eindeutig identifizierbar - und taugt so auch zur ungefähren Bestimmung: Alles, was nicht AAA ist und ohne millionenschwere Budgets, riesige Teams und Marketingetats auskommt, hat sich im Rahmen dieser Reihe zumindest einen zweiten Blick verdient.

Astoneer und Diluvion 
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tha_specializt 14. Feb 2017

... Alle Beide? Einer der größten Skandale / Enttäuschungen der letzten Jahre hat...

jum 07. Feb 2017

@blaub4r: Läuft nicht unter macOS. Lösung für schmerzresistente: Mit einem aktuellen...

Rainer Sigl 04. Feb 2017

Um's nochmal klarer zu sagen: Nein, kein einziger Journalist, den ich kenne, bekommt von...

Phreeze 03. Feb 2017

hättest du mal Magazine mit Tests gekauft, hättest du auch keinen Schrott gespielt ;)

mnementh 03. Feb 2017

Knights of Pen&Paper 1 gibt es auch für PC: https://www.gog.com/game...


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