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Northgard, Four Last Things und anderes

Freunde von Aufbaustrategiespielen, aufgepasst: Mit Northgard bietet das französische Entwicklerstudio Shiro Games einen interessanten Mix aus Aufbauklassikern wie Die Siedler und einem Strategiekonzept, das sich stark vereinfacht auch am 4X-Globalstrategiegenre der Marke Civilization orientiert.

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Um eine Wikingersiedlung zum Blühen und Gedeihen zu bringen, müssen nicht nur Gebäude errichtet, Vorräte und knuddelige Dorfbewohner verwaltet werden, sondern auch benachbarte Gebiete erforscht, Ressourcen abgebaut sowie feindliche Tiere und andere Stämme bekämpft werden. Ein Jahreszeitenwechsel, Zufallsereignisse, drei spielbare Clans und freischaltbare "Technologien" machen den Aufbau der kleinen Kolonie abwechslungsreich und herausfordernd.

Für einen Early-Access-Titel bietet das überaus hübsche Northgard schon jetzt erfreulich viel Komplexität und Spieltiefe, bleibt dabei aber in seinen Konzepten und auch in Sachen Bedienung angenehm geradlinig. Weitere Clans, eine vollständige Kampagne und vor allem ein Multiplayerpart sollen bis zum finalen Release noch in diesem Jahr dazukommen; schon jetzt ist Northgard aber nicht nur für Genrefreunde einen Blick wert.

Windows, Early Access, 20 Euro

Four Last Things

Dass die Kombination von Kunstgeschichte und schrägem Humor Kultpotenzial hat, wissen die Fans der bizarren Animationen des Monty-Python-Stars Terry Gilliam schon lange. So gesehen ist es eigentlich höchst überraschend, dass es ein Spiel wie Four Last Things erst jetzt gibt.

Vor dem Hintergrund klassischer Gemälde alter Meister aus Renaissance und Spätmittelalter entfaltet das in seiner Spielmechanik klassische Point'n'Click-Abenteuer eine humorvolle Geschichte um einen Pechvogel, der alle Todsünden nachholen muss, weil die örtlichen Kirchenfürsten nur jene Sünden vergeben wollen, die in ihrem Einzugsgebiet begangen wurden.

Auf Kickstarter finanziert und von einem einzelnen Londoner Entwickler gestaltet, kommt Four Last Things in seinen Rätseln und in seiner altmodischen Bedienung zwar nicht über solides Mittelmaß hinaus, dafür entschädigt aber die umwerfend faszinierende Collagewelt aus großartigen Kunstwerken von Hieronymus Bosch, Brueghel und anderer Klassiker, die man garantiert noch niemals in diesem Licht gesehen hat.

"Als wäre Monkey Island im Flandern des 16. Jahrhunderts von einem Monty-Python-Fan entwickelt worden", beschreibt sein Macher Joe Richardson die Prämisse. Kurz, aber lustig - und mit der besten Grafik seit Jahrhunderten.

Windows, 8 Euro

Und sonst?

Das ausnehmend hübsche Puzzle-Abenteuer The Frostrune (Windows, Mac, Linux 10 Euro; iOS, Android ca. 5 Euro), in dem in klassischer Myst-Manier eine umwerfend atmosphärische Wikingerinsel erforscht wird, ist mit beiden Beinen sowohl in der Indie- wie auch der Mobile-Games-Welt zu Hause. Neben herausfordernden, meist logischen Rätseln wissen dabei vor allem grafische Präsentation und Soundtrack zu begeistern.

Retro-Freunde sollten sich mit Alwa's Awakening (Windows, Mac, Linux, 10 Euro) einen nostalgischen Trip in die Ära großer NES-Action-Adventures gönnen, an dem aber nicht nur Pixel-Art-Fanatiker ihre Freude haben werden.

Ein Ausnahmeplattformer zum Schluss: Wer statt eines Ausflugs in die 8-Bit-Nostalgie seine Lust auf klassisches Jump'n'Run-Gameplay mit zeitgenössischer Grafik stillen will, findet in der stylisch monochromen Insekten-Fantasywelt von Hollow Knight (Windows, Mac, Linux, 15 Euro; Nintendo Switch) ein hinreißend gezeichnetes und ziemlich großes Metroidvania eines australischen Entwickler-Trios, das mit vielen Geheimnissen, tollen Bosskämpfen und melancholischer Atmosphäre überzeugt.

 Indiegames-Rundschau: Schamanen, Katzen und Wikinger
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Rainer Sigl 06. Mär 2017

Dankeschön!

Rainer Sigl 06. Mär 2017

Im Fall von Blackwake ging es vielmehr darum, dass es Early Access ist - ich bemühe mich...


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