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The Light Keeps Us Save und The Bard's Tale 4

The Light Keeps Us Safe: Atmosphärische Apokalypse

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Finstere Nacht, eine menschenleere Welt voller randalierender Killerroboter und ganz viel Atmosphäre: Das im Early Access veröffentlichte The Light Keeps Us Safe versetzt uns als letzte Überlebende in eine dunkle First-Person-Apokalypse, in der nicht gekämpft, sondern weggelaufen und sich versteckt wird. In der prozedural generierten nächtlichen Landschaft lauern Roboter und Fallen, die sich nur durch grelles Licht kurzzeitig lahmlegen lassen. Die beeindruckende Soundkulisse lässt ein ständiges Gefühl der Bedrohung entstehen, während nach Upgrades, Essen und Medizin gestöbert wird.

Momentan fehlt dem vielversprechenden Spiel jenes britischen Studios, das mit Sir, You Are Being Hunted und The Signal from Tölva zwei originelle Nischenperlen abgeliefert hat, noch einiges vom versprochenen Inhalt. Das bisher Gebotene erinnert dezent an Stalker, den unvergessenen Genrekönig atmosphärischer Apokalypsen. Schon im März 2019 soll die Entwicklung fertig sein, bis dahin lässt sich in den immer neuen dunklen Schreckensnächten aber schon viel Unheimliches erleben.

Erhältlich im Early Access für Windows-PC; rund 17 Euro.

The Bard's Tale 4: Rückkehr nach 30 Jahren

30 Jahre nach dem Ende einer klassischen Rollenspieltrilogie folgt auch nicht alle Tage ein vierter Teil. The Bard's Tale 4 setzt eine der berühmtesten Rollenspielserien der Spiele-Steinzeit fort, und das mit Hochglanz, Charme und ganz schön viel Eigensinn. Mit bis zu sechs Heldinnen und Helden geht es an die Rettung eines Fantasyuniversums. Die Kämpfe sind rundenbasiert und eher taktisch, dazu kommen einfallsreiche Rätsel in einer halb linearen, halb offenen Spielewelt.

The Bard's Tale 4 spielt sich nicht nur für Nostalgiker erfrischend anders als neue Rollenspiele und unterscheidet sich auch in vielen Details von anderen Retro-Titeln, die sich meist auf jüngere Klassiker beziehen. Konsequent als First-Person-Spiel gestaltet, wissen vor allem die taktisch interessanten Kämpfe und der riesige Umfang zu gefallen. Schade, dass manche moderne Errungenschaft - etwa ein bequemes Speichersystem oder sinnvolles Inventarmanagement - hier keinen Platz hat. Trotz solcher Mankos und gelegentlicher Bugs ist The Bard's Tale 4 ein überraschend frisches klassisches Rollenspiel mit viel Herz und Seele geworden, das vor allem Retrofans gefallen wird.

Erhältlich für Windows-PC; rund 35 Euro.

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 Indiegames-Rundschau: Rollenspielkult und randalierende RoboterDeep SkyDerelicts, Gardens Between und Parkasaurus 
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gadthrawn 19. Okt 2018

Grafisch nett, Kämpfe teils unfair schwer - vergiß die ToDos.


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