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Indiegames-Rundschau: Raumschiffknacker im Orbit

Galaktischer Spielspaß in Hardspace Shipbreaker und Space Haven, Zauberei in West of Dead und Wildfire: Das bieten die Indiegames.

Artikel von Rainer Sigl veröffentlicht am
Artwork von Hardspace Shipbreaker
Artwork von Hardspace Shipbreaker (Bild: Blackbird Interactive)

Über die Nützlichkeit des Begriffs Indie wurde in den vergangenen Jahren mehrfach heiß diskutiert. Dass die schlichte Unabhängigkeit von einem Publisher heute in einem fundamental fragmentierteren Spielmarkt Spiele sehr unterschiedlicher Qualität und Art hervorbringt, hat sich dabei schon herumgesprochen.

Die pragmatischste Auslegung des Indie-Begriffs umfasst dabei ganz schön viel: Wenn es demnach nicht gerade ein AAA-Blockbuster von Sony, Ubisoft, Activision oder ähnlichen Größen ist, ist es wohl auf die eine oder andere Art Indie.

Interessantes Beispiel des Monats ist dabei Disintegration (Windows-PC, Playstation 4 und Xbox One; rund 50 Euro). Der auf Hochglanz polierte Hybrid aus First-Person-Shooter und Echtzeitstrategie stammt von ehemaligen Halo-Entwicklern und startet unter dem Dach von Take 2 - läuft dort allerdings unter der Indie-Abteilung Private Division.

Das Ergebnis ist leider eine Mischung zweier Genres, die nicht nur spielerisch noch nie so recht zusammenpassen wollten: Mit den ganz großen Blockbuster-Produktionen kann sich das Actionspiel nicht messen, verglichen mit kleinen und sogar mittleren Indie-Produktionen ist es so etwas wie ein Riese - zumindest was Ambition und Vollpreis betrifft.

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In Sachen Spielspaß, das ist die betrübliche Nachricht, fällt dieses teuerste und am teuersten produzierte Indiespiel des Monats Juni hinter den folgenden, weitaus kleineren Spielen leider ein bisschen (sehr) zurück.

Hardspace Shipbreaker: Tag- und Nachtschicht im Orbit

Was für ein originelles Konzept: Als industrieller Cutter ist man im Orbit rund um die Erde für das fachgerechte Zerlegen und Recyceln von Weltraumschrott unterschiedlicher Größe zuständig.

In der Schwerelosigkeit des Alls driftet man mit aufrüstbarem Werkzeug um Wrackteile und Raumschiffe, die sich nur mit Planung und Geschick zerschnippeln und auseinanderbrechen lassen. Die fast meditative Arbeit wird allerdings durch knappen Sauerstoff und Zeitlimits erschwert, von der Gefahr für Leib und Leben ganz zu schweigen.

Hardspace Shipbreaker ist eine originelle Mischung aus Hard-Science-Fiction, bitterböser Kapitalismussatire und teils entspannender, teils furchterregender Arbeitssimulation in einem originellen Szenario.

Das Spiel im Early Access ist schon jetzt ein Unikat und sorgt dank großartiger Atmosphäre und überzeugender Physik für die dringend nötige Abwechslung im Games-Weltraum.

Erhältlich für Playstation 4 und Xbox One, im Early Access für Windows-PC; rund 25 Euro.

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Space Haven und West of Dead 
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yumiko 13. Jul 2020 / Themenstart

Nötig wärs jedenfalls, zumindest für Salvage V0.

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