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Indiegames-Rundschau: Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht

Battletech schickt Spieler in toll inszenierte Strategieschlachten, eine königliche Fantasywelt und Abenteuer im Orient: Unsere Rundschau stellt diesmal besonders spannende Indiegames vor.

Artikel von Rainer Sigl/Videogametourism.at veröffentlicht am
Artwork von Battletech
Artwork von Battletech (Bild: Harebrained Schemes)

Früher gab es die "reguläre" Spieleindustrie mit einer Vielzahl an Publishern und einer Reihe von Studios, die für diese Großfirmen gearbeitet haben. Und daneben die minikleine Indie-Szene mit mehr oder weniger undergroundigen Einzelkämpfern. Heute ist die Branche anders organisiert: Es gibt jetzt auch unabhängige Studios mit Millionenbudgets und Erfahrungen bei der Produktion von hochglanzpolierten Highend-Spielen. Jede Woche erscheinen auf Steam allein an die 200 Games, die meisten davon von unabhängigen Entwicklern.

Inhalt:
  1. Indiegames-Rundschau: Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  2. For the King und Dusk
  3. City of Brass, Far Lone Sails und mehr

Wie schwierig die Zuordnung inzwischen ist, beweisen aktuell zwei unterschiedliche "Indie"-Titel: Ein Spiel wie Frostpunk (Test auf Golem.de) wäre früher vermutlich ebenso selbstverständlich unter der Flagge eines großen Publishers veröffentlicht worden wie das soeben erschienene Pillars of Eternity 2 (Test auf Golem.de). Letzteres fand nicht einen großen, sondern 33.000 Publisher, nämlich die Unterstützer auf Kickstarter: Sie haben die Produktion dort mit 4,4 Millionen US-Dollar vorfinanziert.

Ist das noch Indie? Diese Frage muss sich jeder selbst beantworten. Wesentlich klarer ist, dass die folgenden Titel auf jeden Fall für viele verspielte Stunden sorgen können.

Battletech: Die Mechs sind wieder da

Abseits vom Free-to-Play-Ableger Mechwarrior Online war es lange Zeit ruhig um die gewaltigen Kampfroboter aus dem kultigen Sciencefiction-Universum. Mit Battletech kehrt Chefentwickler Jordan Weisman - Schöpfer des Original-Tabletop-Strategiespiels aus dem Jahr 1984 - zu den Wurzeln der Serie zurück. Statt actionreicher Simulation ist das neue Mech-Spiel ein rundenbasiertes Taktikschwergewicht, das näher an die Brettspielvorlage herankommt als alle anderen Titel zuvor.

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Als Anführer einer kleinen Söldnerkompanie gilt es nicht nur, zunehmend haariger werdende rundenbasierte Schlachten zu gewinnen, sondern zwischen diesen Einsätzen auch die Finanzen und Ausbauten zu beaufsichtigen. Wie in der Xcom-Reihe greifen die verschiedenen Elemente geschickt ineinander und führen durch eine spannende Kampagne und unzählige Scharmützel mit immer größeren Herausforderungen. Momentan fühlen sich die Kämpfe mit ihren langwierigen, leider nicht ganz abschaltbaren Animationen und dramatischen Pausen etwas zu langsam an, ein Patch soll Abhilfe schaffen. Abgesehen davon ist Battletech ein Pflichtspiel für Freunde von rundenbasierter Strategie - und für Fans des Universums sowieso.

Erhältlich für Windows-PC und MacOS, um 40 Euro.

For the King und Dusk 
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ul mi 30. Mai 2018

Das ist seit der großen Regelüberarbeitung 2006 nicht mehr so (WIMRE sind Beintreffer...

freddypad 18. Mai 2018

Ich unterstreiche die Überschrift dieses Threads ganz dick! Vor allem "ARGH!". :-) Jetzt...


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