Indiegames-Rundschau: Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht

Früher gab es die "reguläre" Spieleindustrie mit einer Vielzahl an Publishern und einer Reihe von Studios, die für diese Großfirmen gearbeitet haben. Und daneben die minikleine Indie-Szene mit mehr oder weniger undergroundigen Einzelkämpfern. Heute ist die Branche anders organisiert: Es gibt jetzt auch unabhängige Studios mit Millionenbudgets und Erfahrungen bei der Produktion von hochglanzpolierten Highend-Spielen. Jede Woche erscheinen auf Steam allein an die 200 Games, die meisten davon von unabhängigen Entwicklern.
Wie schwierig die Zuordnung inzwischen ist, beweisen aktuell zwei unterschiedliche "Indie"-Titel: Ein Spiel wie Frostpunk ( Test auf Golem.de ) wäre früher vermutlich ebenso selbstverständlich unter der Flagge eines großen Publishers veröffentlicht worden wie das soeben erschienene Pillars of Eternity 2 ( Test auf Golem.de ). Letzteres fand nicht einen großen, sondern 33.000 Publisher, nämlich die Unterstützer auf Kickstarter: Sie haben die Produktion dort mit 4,4 Millionen US-Dollar vorfinanziert.