Indiegames-Rundschau: Kalte Krieger und bärtige Berliner

Das Early-Access-Konzept ist nicht für alle Spieler geeignet. Während sie die einen über den frühen Zugang zu Spielen freuen, die es sonst womöglich gar nicht gäbe, ärgern sich die anderen über ewig unfertige Baustellen und wittern gar Kundennepp, wenn Versprochenes nicht eingehalten wird. Zwei aktuelle Beispiele zeigen, welche unterschiedlichen Wege Spiele im Early Access bis zum Release hinter sich lassen können.
Zuerst der Idealfall: Das 2017 im Early Access vorgestellte Dead Cells ist nun endlich final fertig und hat sich in seiner Entstehungszeit vom sehr guten Hoffnungsträger zu einem brillanten Titel entwickelt. Das Actionspiel mit Rollenspielelementen war dank solider Gameplay-Basis bereits von Anfang an prima spielbar und bot dank Zufallsgenerierung auch großen Wiederspielwert. Die finale Fassung hat nur mehr eine gehörige Portion Feintuning und Hochglanzpolitur mit sich gebracht.