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Indiegames-Rundschau: Einmal durchspielen in 400 Tagen

Im Indiegame The Longing warten wir 400 Tage in Echtzeit, in Broken Lines kämpfen wir im Zweiten Weltkrieg und Avorion schickt uns ins Universum.

Artikel von Rainer Sigl veröffentlicht am
Artwork von The Longing
Artwork von The Longing (Bild: Studio Seufz)

Die Games Developers Conference und die E3 2020 sind verschoben - Spiele gibt's dennoch genug. Die hier versammelten Indiegames leisten Gesellschaft, wenn das Homeoffice etwas zu langweilig wird.

Ein Hinweis zur Erinnerung: Wer nach Doom Eternal Lust auf etwas taktischere Dämonenjagd in ähnlichem Szenario hat, sollte sich Jupiter Hell ansehen.

Das ist immerhin der Erbe des heimlichen Kultspiels DRL, das vor einem markenrechtlich nötigen Namenswechsel das Setting und die Gegner des klassischen Doom mit Rogue-like-Strukturen verbunden hat. Sein Entwickler Kornel Kisielewicz hat vor Kurzem im Gespräch mit Golem.de von dem Projekt erzählt.

The Longing: Bitte warten!

Kein Spiel wie jedes andere, sondern sehr speziell: Im "Ultra Slow Idle Adventure" The Longing müssen wir als Zwerg in einem Höhlenlabyrinth genau 400 Tage lang warten, bis wir unseren König wieder wecken dürfen - in Echtzeit!

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Nach dem Start ticken die Sekunden, auch wenn das Spiel gerade nicht läuft - wer mag, kann also auch einfach gar nichts tun und sich nach einem Jahr und 35 Tagen eines der möglichen Enden dieses seltsamen Spiels ansehen, das beim Stuttgarter Entwicklerstudio Seufz entstanden ist.

Warten ist zentral in The Longing, denn hier ist alles langsam: Die nett gezeichnete Cartoon-Spielfigur stapft sehr gemütlich durch die Höhlen. Maschinen brauchen mal Stunden, mal Tage oder sogar Wochen, bis sie angelaufen sind.

Das heißt immer wieder reinschauen, den Zwerg nach Deko-Objekten für seine Höhle suchen lassen oder aber eines der Bücher im Public Domain lesen, die sich hier finden lassen - dann vergeht die Zeit tatsächlich schneller.

Alternativ kann man auch nach einem Ausgang aus der Höhle suchen, allerdings dauert auch das seine Zeit. Ein melancholisches, liebevolles und wirklich außergewöhnliches Spiel.

Erhältlich für Windows-PC, MacOS und Linux; rund 15 Euro.

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Broken Lines und The Suicide of Rachel Foster 
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Bluejanis 04. Apr 2020 / Themenstart

Es sieht zumindest sehr einsam aus. Ob das das richtige für die aktuelle Zeit ist?

Tigtor 30. Mär 2020 / Themenstart

Für mich immer noch der Song 2020: https://youtu.be/EWGDnV5qeDk?t=23 Ich hoffe mal ich...

twothe 30. Mär 2020 / Themenstart

Ein SciFi/Survival Loot-Shooter, den ich empfehlen kann. Man startet mit einem kleinen...

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