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Citybound: Potenzial mit Millionen Spielfiguren

Eins vorweg: Citybound kann man noch nicht richtig spielen! Doch was ein ambitionierter Einzelentwickler hier Spektakuläres vorhat, verdient schon jetzt Aufmerksamkeit und vielleicht sogar Unterstützung auf Patreon. Der deutsche Programmierer Anselm Eickhoff (Selbstbezeichnung: "ein Hacker, der komplexe interessante Systeme liebt") will ein Open-Source-Aufbaustrategiespiel mit bislang unerreichter Komplexität verwirklichen, in dem sich Millionen autonomer Spielfiguren unabhängig voneinander bewegen und so interessante emergente Systeme ermöglichen, wie sie auch in der Realität existieren.

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Jeder einzelne Haushalt in den virtuellen Städten von Citybound soll individuell simuliert werden, bis hin zu persönlichen Bedürfnissen, Zeitplänen und Haushaltsvorräten. Wie dieser Level an Detail nicht auch stärkste Prozessoren in kürzester Zeit zum Rauchen bringen soll, ist jenes komplexe Problem, das Eickhoff ausführlich in Videos, DevLogs und auf einem eigenen Subreddit auf IT-Profi-Niveau bespricht und diskutiert .

Mutige können sich einen Prototyp von Citybound schon jetzt kostenlos herunterladen. Im klassischen Sinn spielen kann man in dem allerdings nicht viel. Trotzdem: Wenn dieses ambitionierte Projekt Erfolg hat, darf man sich auf bislang nicht dagewesene Komplexität und Simulationstiefe freuen.

Windows-PC, MacOS und Linux; kostenloser Prototyp

Odd Realm: Der pixelige Bruder von Dwarf Fortress

Dwarf Fortress, das bis zum Größenwahn ambitionierte Lebensprojekt des Brüderpaares Zach und Tarn Adams, ist das vermutlich wahnwitzigste, detaillierteste und faszinierendste Aufbaustrategiespiel der Welt. Bald soll eine Steam-Version für mehr Zugänglichkeit sorgen, bis dahin kann man sich auch im sympathischen Epigonen Odd Realm die Zeit vertreiben. Im gewöhnungsbedürftigen, aber rasch nebensächlichen Pixellook lenkt man hier wie im großen Vorbild die Geschicke einer wachsenden Siedlung von Fantasy-Figuren.

Das Spiel eines Einzelentwicklers reduziert die angsteinflößende Komplexität seines großen Vorbilds, steckt aber immer noch mühelos den Großteil der (grafisch bedeutend aufwendigeren) Genrekonkurrenz in die Tasche. Wer sich einmal in den Feinheiten dieser kleinen Welt verliert, kommt schwer vom Reiz dieser Geschichtengeneratoren wieder los. Vor kurzem kam bei dem Early-Access-Titel eine zweite spielbare Rasse dazu. Wer über den wirklich pixeligen Look hinwegsehen kann, wird mit einem sympathischen und langzeitmotivierenden Geheimtipp belohnt.

Erhältlich für Windows-PC, MacOS und Linux; rund 8 Euro

 Foundation und Rise of Industry
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Lanski 13. Jun 2019 / Themenstart

Du verstehst das falsch Suozuke, nach der Theorie wäre alles Werbung, und sogar dein...

cubi 05. Jun 2019 / Themenstart

grandioses spiel. hab schon über 2000 stunden factorio gezockt. am besten ists mit...

thorben 29. Mai 2019 / Themenstart

Richtig. Ständig findet man Sachen zum optimieren ;-) Nur Kampagne ist ja langweilig...

BlindSeer 29. Mai 2019 / Themenstart

Ich habe sie nicht getestet, aber es gibt das gute alte Ports of Call für Android. Kostet...

Baschdal 29. Mai 2019 / Themenstart

Gibt es auch gute Empfehlungen für iOS? Die länger als 3 Minuten Fremium spielbar sind..

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