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Foundation und Rise of Industry

Egal, wie kreativ man seine Stadt in anderen Aufbauspielen auch anlegt: Irgendwann hat man ein mehr oder weniger uniformes Rastersystem, in dem Häuser, Felder und sonstige Einrichtungen in Reih und Glied stehen. Das mag zwar den Ordnungssinn befriedigen, mit dem organischen Wachstum echter Städte hat es allerdings wenig gemein. Foundation bemüht sich, seine mittelalterlichen Siedlungen nicht wie Reißbrettkreationen aussehen zu lassen, auch wenn sie bis ins kleinste Detail gut geplant sein sollten.

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Mit einem originellen Planungstool lassen sich die Zonen für Hütten und Häuser, Landwirtschaft und Handwerk frei und abseits jedes rechten Winkels gestalten. Und auch Straßen entstehen so wie bei echten Städten: Wo viele Menschen gehen, bildet sich zuerst ein Trampelpfad und später ein Weg.

Foundation schafft es so, seinen Städtebaukasten mit dem Extraschuss Kreativität zu würzen, denn die so frei gemalten Stadtpläne und individuell gestaltbare Denkmäler und Spezialbauten verleihen dem Gewusel schnell Eigencharakter. Foundation ist noch im Early Access, auf eine etwas optimierte Steuerung und vor allem mehr Late-Game-Content darf man sich noch freuen. Schon jetzt macht das Hochpäppeln der wunderhübschen mittelalterlichen Siedlungen zu beeindruckenden Städtchen aber viel Spaß.

Erhältlich für Windows-PC; rund 30 Euro (Early Access)

Rise of Industry: Der Kapitalismus lebt!

Im Grenzgebiet zwischen Aufbaustrategie und Wirtschaftssimulation lebt das altehrwürdige Tycoon-Genre. Dort mausert sich das beeindruckend komplexe Rise of Industry zur Verlockung für Genrefans, denn trotz Wuselfaktor und niedlicher Optik schlägt in ihm das Herz einer waschechten Logistiksimulation. Wie in den Klassikern Transport Tycoon und OpenTTD reicht es hier nämlich nicht aus, Städte und Industrien clever zu planen und zu bauen. Stattdessen gilt es, die Warenströme und die gesamte Wirtschaft im Auge zu behalten.

Dank ausführlicher, wenn auch etwas trockener Tutorials ist der Start ins kapitalistische Puppenhaus zwar zumindest einfacher als so manches Wirtschaftsproseminar. Absolute Einsteiger ins Genre sollten allerdings lieber beim Spielstart in den Settings für gnädigere Startbedingungen wie höheres Startkapital oder vereinfachte Wirtschaft sorgen - dann klappt's auch mit der Tycoon-Karriere. Kampagne und Sandbox-Modus sorgen dafür, dass man sich für Stunden, Tage und Wochen in dieses schöne Spiel versenken kann. Bonus: Es gibt eine kostenlose Demo.

Erhältlich für Windows-PC, MacOS und Linux; rund 30 Euro

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 Indiegames: Aufbau gaaanz anders als in Anno 1800Citybound: Potenzial mit Millionen Spielfiguren 
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Lanski 13. Jun 2019

Du verstehst das falsch Suozuke, nach der Theorie wäre alles Werbung, und sogar dein...

cubi 05. Jun 2019

grandioses spiel. hab schon über 2000 stunden factorio gezockt. am besten ists mit...

thorben 29. Mai 2019

Richtig. Ständig findet man Sachen zum optimieren ;-) Nur Kampagne ist ja langweilig...

BlindSeer 29. Mai 2019

Ich habe sie nicht getestet, aber es gibt das gute alte Ports of Call für Android. Kostet...

Baschdal 29. Mai 2019

Gibt es auch gute Empfehlungen für iOS? Die länger als 3 Minuten Fremium spielbar sind..


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