Indiegames-Rundschau: Unsterbliche Seelen und mexikanische Muskelmänner

Früher waren Indiegames verpixelte Ein-Mann-Projekte, heute müssen sich unabhängig produzierte Titel wie Kingdom Come Deliverance, Hellblade oder Endless Space nicht vor den Millionenproduktionen der etablierten Entwicklerstudios verstecken. Natürlich gibt es sie daneben immer noch: die kleinen, oft retro-nostalgischen Games – dann aber oft mit einer Qualität und einem Umfang, wie man es sich früher nur erträumen konnte.
Beispiele gefällig? Die auf den ersten Blick grobpixelige Action eines Broforce (seit kurzem übrigens auch auf Nintendos Switch erhältlich) oder die nostalgischen Abenteuerruinen eines La-Mulana 2 sind größer, besser und bombastischer, als es Spiele der Games-Vergangenheit je hätten sein können. Und ein aktuelles Ausnahmespiel wie The Messenger(öffnet im neuen Fenster) (Windows-PC und Nintendo Switch; rund 17 Euro) wirft gleich fröhlich 8- und 16-Bit-Legenden, messerscharfes Gameplay und eine Riesenportion Humor zusammen, um alten und neuen Retrofreunden die größte Freude des Spätsommers zu bescheren – ein kleiner Geheimtipp als Einstieg in diese Indiegames-Rundschau.