Scum: Sandbox mit Stuhlgang

Das Wichtigste zuerst: Ja, in Scum wird endlich der Traum von geregelten Darmbewegungen zur Realität. Das von ersten populären Streamern mit kindlicher Begeisterung aufgenommene Feature, nach ausreichendem Essen tatsächlich auch wieder, nun ja, ausscheiden zu müssen, macht den absurden Simulationsanspruch des Spiels der Serious-Sam-Macher Croteam deutlich. In der Survival-Sandbox im Stil eines DayZ ist es nicht egal, welche Kalorien man zu sich nimmt, wie die Zahngesundheit aussieht oder wie der Metabolismus der eigenen Spielfigur genau arbeitet.

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Der schon fast witzig überdetaillierten Statistikansicht des Charakters steht robustes Gameplay gegenüber, das sich im Early Access wohl noch etwas verfeinern wird. Aktuell steht das Überleben in der riesigen Welt mit bis zu 64 Spielern im Vordergrund. Mechs, Zombies und natürlich andere Mitspieler reißen einen dabei immer wieder aus der sorgfältigen Planung der nächsten Mahlzeit. Scum ist als Early-Access-Spiel im Moment "nur" ein augenzwinkernder Hype, der sich langfristig hoffentlich als solide entpuppt. Spaß hat man jetzt schon darin.

Erhältlich für Windows-PC; im Early Access rund 17 Euro

7 Billion Humans: Arbeitsbeschaffungsmaßnahme Deluxe

Kyle Gabler ist ein Indie-Urgestein: Mit seinem Klassiker World of Goo war der US-Amerikaner mit seinem Studio 2D Boy gemeinsam mit anderen mythischen Haudegen wie Jonathan Braid, Phil Fish und Ed McMillen schon ganz am Beginn der Indie-Explosion vor rund zehn Jahren mit dabei. Im typischen Cartoon-Stil stellt 7 Billion Humans nun besonders knifflige Aufgaben - und das laut Hintergrundstory mit gutem Grund: Durch den Siegeszug von Robotern und Maschinen langweilt sich die Menschheit ohne Jobs zu Tode. Da kommt das Dasein als kleines hirnloses Zahnrädchen in riesigen analogen, aus Einzelmenschen bestehenden analogen "Computern" gerade recht.

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Der Nachfolger zum ebenfalls immer noch höchst empfehlenswerten Puzzler Human Resource Machine ist ebenso niedlich wie herausfordernd, denn seinen kleinen Menschlein exakte Anweisungen zu geben, ist de facto eine Übung im (simplen) Programmieren. Nicht-EDV-Affine sollten sich davon nicht abschrecken lassen: Wie in den Spielen von Zach Barth (Opus Magnum, Space Chem) ist das Lösen der gestellten kniffligen Puzzles auch ohne Informatikstudium mit viel Spaß verbunden - logisches Denken genügt. Und ja: Man lernt dabei sogar noch was.

Erhältlich für Windows-PC, MacOS, Linux; rund 13 Euro

Und sonst?

Zwei unterschiedliche Spiele zum Abschluss: In Green Hell (Windows-PC; im Early Access rund 17 Euro) wartet eine Dschungelwelt im Amazonasgebiet auf mutige Solo-Überlebenskünstler, die von der Steinaxt bis zum Basiscamp alles einer feindlichen Natur abtrotzen müssen. Zur Abwechslung gibt es dafür keine menschlichen Widersacher, so dass man sich ganz auf den hübschen, aber ziemlich tödlichen Dschungel konzentrieren kann. Wie das große Firewatch erzählt das Spiel seine - noch etwas schüttere - Story über Dialoge mit dem Walkie-Talkie.

Überlebensfähigkeiten anderer Art sind in der erfolgreichen Adventure-Serie The Walking Dead gefragt. Die letzte Staffel (Windows-PC, Playstation 4 und Xbox One; rund 24 Euro) setzt wie die früheren Folgen auf Cartoon-Grafik, auch die Spielmechanik ist bekannt. Deshalb steht das im Vordergrund, was ein packendes Adventure ausmacht: starke, gut geschriebene Figuren, eine mitreißende Handlung und natürlich schwere Entscheidungen. Genau das bietet das seit kurzem erhältliche erste Kapitel der "Final Season" - nach einem leichten Durchhänger im letzten Teil scheint Entwickler Telltale gewillt, die beachtliche sechs Jahre lang laufende Serie mit einem besonders spannenden Finale enden zu lassen.

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 Indiegames-Rundschau: Unsterbliche Seelen und mexikanische Muskelmänner
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