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Indiegames-Rundschau:
Schwerelose Action statt höllischer Qualen

Der Klassiker Descent ist wieder da und macht unter dem neuen Namen Overload erstaunlich viel richtig. Anders sieht es mit Agony aus - immerhin ist das eigentlich vielversprechende Indiegame für Sünder eine Alternative zur Selbstgeißelung.
/ Rainer Sigl
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Artwork von Descent Overload (Bild: Revival Productions)
Artwork von Descent Overload Bild: Revival Productions

Wir hätten es gerne empfohlen: Auf Agony(öffnet im neuen Fenster) (Windows-PC, Playstation 4 und Xbox One, rund 30 Euro) haben sich Horrorfreunde seit längerem gefreut. Das Spiel polnischer Entwickler versprach, ein besonders packender und dank viel Blut und Nacktheit außerdem erwachsener Abstieg in eine detailliert ausgearbeitete Hölle zu werden. Das ist nur zum Teil gelungen: Atmosphäre und Design der höllischen Albtraumdimension sind zwar beeindruckend. Allerdings nur, bis man sich an den hohen Gewaltfaktor gewöhnt hat und am mangelhaften Gameplay zu leiden beginnt.

Wegen der repetitiven Schleich- und Sammel-Aufgaben wird der Trip in das Inferno von Agony leider selbst ein bisschen zur Strafe. Wer sich trotz dieser Warnung in die Tiefen der Verdammnis wagt, kann sich immerhin damit trösten, dass Spaßhaben und eine glaubwürdige Hölle nicht so richtig zusammenpassen.

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