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Indiegames-Rundschau: Schwerelose Action statt höllischer Qualen

Der Klassiker Descent ist wieder da und macht unter dem neuen Namen Overload erstaunlich viel richtig. Anders sieht es mit Agony aus - immerhin ist das eigentlich vielversprechende Indiegame für Sünder eine Alternative zur Selbstgeißelung.

Artikel von Rainer Sigl/Videogametourism.at veröffentlicht am
Artwork von Descent Overload
Artwork von Descent Overload (Bild: Revival Productions)

Wir hätten es gerne empfohlen: Auf Agony (Windows-PC, Playstation 4 und Xbox One, rund 30 Euro) haben sich Horrorfreunde seit längerem gefreut. Das Spiel polnischer Entwickler versprach, ein besonders packender und dank viel Blut und Nacktheit außerdem erwachsener Abstieg in eine detailliert ausgearbeitete Hölle zu werden. Das ist nur zum Teil gelungen: Atmosphäre und Design der höllischen Albtraumdimension sind zwar beeindruckend. Allerdings nur, bis man sich an den hohen Gewaltfaktor gewöhnt hat und am mangelhaften Gameplay zu leiden beginnt.

Inhalt:
  1. Indiegames-Rundschau: Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Smoke & Sacrifice, Omensight und Machiavillain
  3. Cultist Simulator, Unforeseen Incidents und Milanoir

Wegen der repetitiven Schleich- und Sammel-Aufgaben wird der Trip in das Inferno von Agony leider selbst ein bisschen zur Strafe. Wer sich trotz dieser Warnung in die Tiefen der Verdammnis wagt, kann sich immerhin damit trösten, dass Spaßhaben und eine glaubwürdige Hölle nicht so richtig zusammenpassen.

Die folgenden Indiegames sind auch dann zu empfehlen, wenn keine Sünden abgebüßt werden müssen.

Overload: Schwindelgefühl Reloaded

Ältere Semester erinnern sich garantiert noch an Descent: Mitte der 1990er-Jahre sorgte die Weltraumshooter-Serie für feuchte Hände und Desorientierung. Six Degrees of Freedom (kurz 6DOF) bedeuten, dass man sich im Unterschied zu anderen First-Person-Shootern nicht nur auf einer Ebene, sondern schwerelos in alle Richtungen bewegen kann. Mit Overload kehren die Macher der Kult-Shooter nun zurück - und blasen gründlich den Staub weg.

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Als Pilot eines ebenso waffenstarrenden wie flinken und kleinen Raumflitzers geht es in von aggressiven Roboterdrohnen bevölkerte Raumstationen sowie in Mineneinrichtungen irgendwo im Inneren riesiger Asteroiden. Wie im Original sind flotte Action und cleveres Manövrieren essentiell, und auch sonst gibt's wenig Änderungen am erstaunlich frisch gebliebenen Konzept. Nur sieht alles - insbesondere die beeindruckenden Licht- und Partikeleffekte - einfach fantastisch aus. Ein adrenalintreibendes Erlebnis, das für Besitzer von VR-Ausrüstung noch ein wenig schwindelerregender ausfällt.

Erhältlich für Windows-PC, MacOS, Linux sowie für HTC Vive und Oculus, rund 25 Euro

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Smoke & Sacrifice, Omensight und Machiavillain 
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Hawk321 09. Jun 2018

Sau gutes Spiel ! Läuft wie Butter und mein Linux und mit meinem Thrustmaster HOTAS ist...

MarioWario 08. Jun 2018

und sagt 'Change It!' Evtl. mal Zeit für eine PS4Pro für Overload/Descent Die Gauss war...

Rainer Sigl 08. Jun 2018

Vielen Dank fürs Lob! Zu deiner Frage: Natürlich habe ich auch MachiaVillain angespielt...


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