Games 2017: Die besten Indiespiele des Jahres

Von groß zu klein, vom Nischenspiel zum Bestseller mit Millionenauflage: 2017 ist ein gutes Jahr für unabhängig produzierte Games gewesen. Golem.de stellt im Jahresrückblick die besten Spiele der Indiegames-Rundschau vor.

Artikel von Rainer Sigl veröffentlicht am
In Hellblade kämpft eine Kriegerin mit echten und nicht so echten Feinden...
In Hellblade kämpft eine Kriegerin mit echten und nicht so echten Feinden... (Bild: Ninja Theory)

Wenn ein Indiegame der Hype des Jahres ist, kann das - wie 2016 im Fall von No Man's Sky - auf große und dann nicht erfüllte Erwartungen zurückzuführen sein. Oder auf die Geburt einer neuen Nische im Multiplayerbereich. Obwohl: Wirklich erfunden hat Playerunknown's Battlegrounds (Pubg) das Battle-Royal-Gameplay gar nicht. Aber immerhin ist sein Chefentwickler Brendan Greene einer der Schöpfer des spannenden Einer-gegen-alle-Spielmodus. Weit über 20 Millionen verkaufte Exemplare machen das Early-Access-Spiel des unabhängigen Studios Bluehole zum Phänomen, das in Sachen Spielerbegeisterung fast alle großen AAA-Titel des Jahres in den Schatten stellte.

Inhalt:
  1. Games 2017: Die besten Indiespiele des Jahres
  2. Divinity Original Sin 2: Fantasywelt im Spieleformat
  3. Echo: Klonkampf im All

Pubg hat es schlicht nicht nötig, im Jahresrückblick der besten Indie-Spiele noch einmal einzeln vorgestellt zu werden. Außerdem beschäftigt sich die Redaktion gerade sowieso mit Version 1.0 der PC-Fassung, die das Ende der Early-Access-Phase einläutet. Im Folgenden haben wir deshalb einen Blick auf ausgewählte Indiegames geworfen, die der eine oder andere Leser vielleicht verpasst hat.

Hellblade Senua's Sacrifice: Wahnsinnige Action

Ist das noch Indie? Wenn ein ehemaliges AAA-Studio wie Ninja Theory (Devil May Cry, Heavenly Sword) unabhängig von einem Publisher sein erstes Spiel präsentiert, bietet sich fast schon eine neue Nische an: Das außergewöhnliche Hellblade sei so etwas wie "Independent AAA", sagt der britische Entwickler. Der Spielerschaft kann das egal sein, denn letztlich zählt nur das Spiel, und das ist mutig und richtig gut gelungen. In der Gestalt der keltischen Kriegerin Senua stellt man sich in diesem Actionspiel nicht nur mächtigen Wikingerkriegern, sondern auch - und vor allem - den inneren Dämonen einer fragilen Psyche.

Dank ausführlicher Recherchen und einfühlsamer Darstellung gelingt es Hellblade Senua's Sacrifice, eindringlich die psychischen Ausnahmezustände seiner Heldin zu vermitteln. Durch optische und akustische Halluzinationen wird eine verunsicherte Realität gezeigt, in der Kämpfe und Rätsel hinter der schauspielerisch beeindruckend verwirklichten Geschichte zurücktreten. Und all das nicht in Form eines trockenen Serious Games, sondern optisch und vor allem akustisch auf allerhöchstem Produktionsniveau - bei zugleich indietypischer Preisgestaltung.

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Divinity Original Sin 2: Fantasywelt im Spieleformat 
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moffthemoff 17. Dez 2017

Rocket League? Inzwischen auch mit LAN Modus

exxo 16. Dez 2017

Hellblade als Waking-Simulator? Really? Das Spiel handelt von einer jungen Frau die sich...

DASPRiD 15. Dez 2017

Also ich kann sehr gut mit den Waffen zu recht, grade durch die Arena Kämpfe. Es gibt...

Dampfplauderer 15. Dez 2017

Es ist das erste Metroidvania seit langem bei dem ich mit der Steuerung nicht wirklich...

dopemanone 15. Dez 2017

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