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Echo: Klonkampf im All

Und noch ein Indiespiel, das Ambitionen auf die Hochglanzproduktion der AAA-Industrie zeigt: In Echo, dem Debütspiel des dänischen Entwicklerstudios Ultra Ultra, erforscht eine einsame Astronautin nur in Begleitung einer körperlosen KI einen bizarren Planeten, der zugleich eine Maschine und ein absurd-hyperbarocker Kitschpalast ist. Hervorragend vertont (die Hauptrolle spricht Rose Leslie, besser bekannt als Ygritte aus Game of Thrones) und beeindruckend in seiner Ästhetik, bietet Echo allerding auch eine originelle zentrale Gameplay-Mechanik: den Kampf gegen sich selbst.

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Die zu Beginn noch leeren Säle und Hallen des mysteriösen Palastes werden nach und nach von rabiaten Klonen der Heldin bevölkert, die ihr nichts Gutes wollen und außerdem ständig durch Beobachtung von ihr lernen. Verlegen sich Spieler aufs Schleichen, werden sie unter Umständen auch bald aus dem Hinterhalt ausgeschaltet. Greift die Heldin oft zu den Waffen, muss sie sich bald vor Beschuss in Acht nehmen. Ein überaus cleverer Gameplay-Trick, den man so noch nie gesehen hat.

Windows-PC und Playstation 4, um 23 Euro

Observer: Rutger Hauer ermittelt

In der düsteren Cyberpunk-Zukunft des Jahres 2084 ist ein sogenannter Neuraldetektiv einer Reihe von Mordfällen auf der Spur. Das Spiel Observer des polnischen Entwicklerstudios Bloober Team glänzt mit Filmstar Rutger Hauer in der Hauptrolle und nutzt die First-Person-Perspektive für ein beeindruckendes Horrorerlebnis, in dem Spieler in die albtraumhaften Gedankenwelten von Lebenden und Toten eindringen können. Atmosphärisch erinnert das an die Versprechen, die der inzwischen aus dem Netz verschwundene Playable Teaser des eingestellten Silent-Hill-Reboots gab.

Observer wechselt zwischen minutiöser Detektivarbeit in beeindruckend gestalteten Science-fiction-Umgebungen und surrealen Sequenzen, in denen mit der Wahrnehmung der Spieler gespielt wird. Ein stylischer, beunruhigender Horrortrip mit überwältigender Atmosphäre.

Windows-PC, MacOS, Linux, Playstation 4 und Xbox One, um 30 Euro

Und sonst?

Natürlich bleibt die Beschränkung eines - außergewöhnlich guten - Spielejahres auf wenige Höhepunkte unvollständig, denn 2017 hatte noch weitaus mehr großartige Indie-Spiele zu bieten. Vom Cartoon-Hardcore-Spiel Cuphead (Windows-PC, Xbox One, 20 Euro) über das grandios ausgeflippte Everything (Playstation 4, Windows-PC, MacOS und Linux, 15 Euro) bis hin zum wunderschönen Action-Abenteuer Rime (Switch, PS4, Xbox One und Windows-PC, um 35 Euro) und vielen anderen war für jeden Spielegeschmack etwas dabei.

In den Beiträgen der im Februar 2017 auf Golem.de gestarteten, monatlichen Indiegames-Rundschau warten übrigens noch einige Dutzend weitere empfehlenswerte Programme des zu Ende gehenden Jahres. Das Indie-Jahr 2017 war großartig - freuen wir uns auf die Überraschungen, die unabhängige Entwickler im nächsten Jahr für uns bereithalten.

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 Divinity Original Sin 2: Fantasywelt im Spieleformat
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moffthemoff 17. Dez 2017

Rocket League? Inzwischen auch mit LAN Modus

exxo 16. Dez 2017

Hellblade als Waking-Simulator? Really? Das Spiel handelt von einer jungen Frau die sich...

DASPRiD 15. Dez 2017

Also ich kann sehr gut mit den Waffen zu recht, grade durch die Arena Kämpfe. Es gibt...

Dampfplauderer 15. Dez 2017

Es ist das erste Metroidvania seit langem bei dem ich mit der Steuerung nicht wirklich...

dopemanone 15. Dez 2017

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