Indiana Jones wird 40 Jahre alt: Als Harrison Ford zum ersten Mal die Peitsche schwang

Vor 40 Jahren gab Indiana Jones sein Kinodebüt. Seitdem ist der Archäologe mit Fedora-Hut und Peitsche aus der Populärkultur nicht mehr wegzudenken.

Artikel von Peter Osteried veröffentlicht am
Als Harrison Ford selbst noch 40 war: Szene aus Jäger des verlorenen Schatzes
Als Harrison Ford selbst noch 40 war: Szene aus Jäger des verlorenen Schatzes (Bild: Paramount Pictures (Screenshot aus dem Trailer))

Vieles am ersten Indiana-Jones-Film Der Jäger des verlorenen Schatzes ist Teil der popkulturellen Ikonographie geworden. Der Hut, die Peitsche, das Titelthema - praktisch jeder, der sich auch nur halbwegs für das Medium Film interessiert, kennt das alles.

Inhalt:
  1. Indiana Jones wird 40 Jahre alt: Als Harrison Ford zum ersten Mal die Peitsche schwang
  2. Kein Indiana Magnum
  3. Eine kranke Crew und echte Stunts
  4. Was danach kam

In diesem Jahr feiert der Film seinen 40. Geburtstag. Die perfekte Gelegenheit, sich seine Entstehung noch einmal genauer anzusehen.

Wie es zu dem Namen "Indiana Jones" kam

Ursprünglich sollte die Figur "Indiana Smith" heißen. Als George Lucas über die Figur nachdachte, wollte er einen Abenteuerhelden wie in den Serials der 1930er, in denen Woche für Woche ein Kapitel einer abenteuerlastigen Geschichte präsentiert wurde.

Für Lucas sollte seine Figur "wie Bond sein, aber besser". 1978 setzte er sich mit Steven Spielberg und dem Autor Lawrence Kasdan zusammen, um die Geschichte zu entwickeln. Es gibt ein Transkript der Story-Konferenz, das zeigt, wie der Name ''Indiana Jones'' zustande kam.

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Kasdan: Hast du schon einen Namen für den Helden?

Lucas: Den habe ich.

Spielberg: Dann lass hören.

Lucas: Indiana Smith. Er muss einzigartig sein. Er muss Charakter und ein Americana-Feeling haben. Er wurde in Indiana geboren.

Kasdan: Wie nennt Marion ihn dann? Indy?

Lucas: Ja, ich denke schon. Oder er könnte Indiana Jones heißen. Dann könnten die Leute ihn Jones nennen.

Kasdan war damals noch ein junger Autor. Ihm fiel die Aufgabe zu, die großen Szenen, die die drei bei dieser Story-Konferenz entwickelten, in einem Drehbuch umzusetzen. Auf dem Weg zum Film fielen schon in der Drehbuchphase einige Szenen der Schere zum Opfer.

So wollte Spielberg die Minen-Szene, die später in Indiana Jones und der Tempel des Todes vorkam, schon im ersten Film haben. Außerdem wollte er den Nazi-Schurken Toht als eine Art Terminator, bevor es den Terminator gab. Toht sollte eine Handprothese haben, die zum Maschinengewehr und Flammenwerfer transformiert werden konnte. Lucas ging das aber zu weit.

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Das richtige Studio finden

Im Nachhinein ist es kaum vorstellbar, aber: Es war nicht leicht, ein Studio für den Film zu finden - und das, obwohl mit George Lucas der Schöpfer von Star Wars beteiligt war. Da Lucas den Film jedoch mit seiner Firma Lucasfilm produzierte, hatte er Bedingungen.

Zum Beispiel hatte der Vertrieb kein Mitspracherecht. Das Studio bekam den fertigen Film und musste ihn dann bringen. Außerdem hielt Lucas die Rechte am Lizenzgeschäft und an den Sequels. Viele Studios lehnten deswegen die 20 Millionen Dollar teure Produktion ab. Letztlich griff Paramount zu.

Für Spielberg stand viel auf dem Spiel. Er musste sich nach dem Flop mit dem Film 1941 beweisen, um seinen Wunderkindstatus zu behalten. Viele Studios hätten lieber einen anderen Regisseur gesehen, Lucas aber stand hinter Spielberg.

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Kein Indiana Magnum 
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ToeffToeff 01. Nov 2021 / Themenstart

Dazu sag ich nur aus dem dritten Teil: "Den Kublwagen springen!" statt "Den Kübelwagen...

smonkey 30. Okt 2021 / Themenstart

Da hat jemand in TBBT aufgepasst.

Sybok 29. Okt 2021 / Themenstart

Man hat hier vermutlich eher sowas wie Temple of Doom gemeint.

Devtator 29. Okt 2021 / Themenstart

Das besagte Spiel ist übrigens erst im Sommer 1992 erschienen und nicht schon 1991. Ich...

Stra... 29. Okt 2021 / Themenstart

Auch von mir ein Dankeschön : ) Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft ist...

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