Eine kranke Crew und echte Stunts

Ein großer Teil des Films wurde in Tunesien gedreht. Dort hatte George Lucas auch schon die Tatooine-Szenen von Star Wars aufgenommen. Damals war ein guter Teil der Crew krank geworden, diesmal sah es nicht besser aus. Karen Allen erinnerte sich später daran, dass es unglaublich viele Fliegen gab. Das Essen wurde zwar abgedeckt, wenn man die Plane jedoch hochhob, um etwas zu sich zu nehmen, stürzten sich buchstäblich Hunderte Fliegen darauf. Sie begnügte sich darum hauptsächlich mit trockenem Brot.

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Problematischer war das Wasser. Das hätte in einer Fabrik abgefüllt sein müssen, doch wie sich herausstellte, hatte der Caterer Flaschen selbst abgefüllt. Das Ergebnis war ein Ausbruch von Diarrhö. Als einziger blieb Steven Spielberg verschont, der Wasser und Essen selbst mitgebracht hatte.

Auch Harrison Ford war von Diarrhö geplagt. Der verdankt man die geniale Szene, in der ein Schurke mit einem Schwert vor Indy herumfuchtelt und dieser ihn einfach erschießt. Eigentlich hätte es einen elaborierten Kampf von Schwert gegen Peitsche geben sollen. Harrison Ford ging es aber so schlecht, dass er vorschlug, die Szene auf diese Weise abzukürzen.

An Special Effects muss man sich erst mal gewöhnen

An CGI war damals noch nicht zu denken, darum sieht die Action auch so fantastisch aus. Man denke nur an die Verfolgung der Bundeslade im Lastwagen, den Kampf um das Steuer und wie Indy an der Peitsche unter dem Wagen hängt. Das ist ein Stunt, den natürlich nicht Harrison Ford, sondern sein Double Vic Armstrong ausführte.

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Im großen Finale gab es aber durchaus Effekte, die man nicht vor Ort sah: die Geister, die aus der Bundeslade kamen. Das konnten sich manche Schauspieler wie Paul Freeman, der Indys Erzrivalen Belloq spielt, nur schwer vorstellen. Er war es schlichtweg nicht gewohnt, mit "nichts" zu spielen.

Beeindruckend geriet das Schmelzen der Schurken. Das war für einen Film, der auch ein junges Publikum ansprechen soll, erstaunlich drastisch. Im Skript hieß es, dass ein Kopf schrumpft, ein anderer explodiert, wieder einer schmilzt. Spielberg hielt das Effektteam dazu an, das so intensiv wie möglich zu gestalten.

Das Finale war lang, weswegen George Lucas es kürzte, womit auch Spielberg sehr zufrieden war. Für die musikalische Untermalung holte man John Williams, der wochenlang am Hauptthema arbeitete. "Es klingt leicht, aber das ist es nicht", sagte er später.

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 Kein Indiana MagnumWas danach kam 
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ToeffToeff 01. Nov 2021 / Themenstart

Dazu sag ich nur aus dem dritten Teil: "Den Kublwagen springen!" statt "Den Kübelwagen...

smonkey 30. Okt 2021 / Themenstart

Da hat jemand in TBBT aufgepasst.

Sybok 29. Okt 2021 / Themenstart

Man hat hier vermutlich eher sowas wie Temple of Doom gemeint.

Devtator 29. Okt 2021 / Themenstart

Das besagte Spiel ist übrigens erst im Sommer 1992 erschienen und nicht schon 1991. Ich...

Stra... 29. Okt 2021 / Themenstart

Auch von mir ein Dankeschön : ) Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft ist...

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