Index 01: Pebble stellt KI-Ring mit Spracheingabe vor

Pebble-Chef Eric Migicovsky hat mit dem Index 01(öffnet im neuen Fenster) einen Ring vorgestellt, den Nutzer für Sprachmemos und verschiedene, auf Sprachkommandos basierende Aktionen verwenden können. Eigenen Angaben zufolge hat Migicovsky den Ring auch deshalb entwickelt, weil er dazu neigt, Dinge zu vergessen.
Der Ring wird um den Zeigefinger getragen und über einen kleinen Knopf aktiviert. Solange der Knopf gedrückt wird, zeichnet der Ring die Sprachaufzeichnung auf. Anschließend wird sie an das Smartphone in der Nähe geschickt und verarbeitet.
Die Verarbeitung erfolgt über ein LLM direkt auf dem Mobiltelefon. Je nachdem, was Nutzer in der Sprachmitteilung aufgenommen haben, werden verschiedene Aktionen getätigt – etwa eine Notiz angefertigt, ein Timer gestellt oder ein Kalendereintrag angelegt. Das LLM unterstützt über 100 Sprachen.
Verarbeitung ausschließlich auf dem Smartphone
Dank der Verarbeitung auf dem Smartphone selbst soll der Datenschutz gewährleistet werden. Der Ring zeichnet zudem nur auf, wenn der Button gedrückt wird – dauerhaftes Lauschen gibt es Migicovsky zufolge nicht. Nutzer können sich die Sprachaufzeichnung auch im Nachhinein im Rohformat anhören. Wer eine Pebble-Uhr trägt, bekommt den Text der Aufzeichnung auf der Smartwatch angezeigt.








Die Aktionen, die der Button auslöst, sind konfigurierbar. So lässt sich mit dem Ring etwa auch Musik steuern. Eric Migicovsky zufolge unterstützt der Index 01 Open-Source-Anwendungen und kann gehackt werden.
Der Ring hat keinen Vibrationsmotor, neben dem Button gibt es nur eine RGB-LED, die allerdings nur selten zum Einsatz kommen soll, um die Batterie zu schonen. Der Index 01 muss nämlich nicht geladen werden: Er hat eine Batterie fest verbaut, die bei durchschnittlicher Nutzung jahrelang halten soll – wie lange genau, gibt Migicovsky nicht an.
Der Index 01 kann für 75 US-Dollar vorbestellt werden(öffnet im neuen Fenster) . Im regulären Verkauf kostet er 99 US-Dollar. Verschickt werden soll er im März 2026.



