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Inbox: Google erfindet die E-Mail neu

Zehn Jahre nach dem Start von Gmail hat Google einen neuen E-Mail-Dienst präsentiert. Inbox soll die E-Mail mit Hilfe von Googles Algorithmen intelligenter machen.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
Die Oberfläche von Inbox erinnert an einen Feed.
Die Oberfläche von Inbox erinnert an einen Feed. (Bild: Google)

Google will die E-Mail zehn Jahre nach der Einführung seines Gmail-Dienstes neu erfinden. Der Internetkonzern stellte mit Inbox eine neue E-Mail-Anwendung vor, die den bestehenden Google-Dienst langfristig ersetzen soll.

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Google plant Inbox als Anwendung für iOS und Android sowie als Webvariante. Vorläufig wird der Zugang nur per Einladung zu haben sein, so begann es auch mit Gmail. Zwar synchronisiert Inbox mit Gmail, langfristig erwartet der Konzern jedoch, dass Anwender nur noch eines der beiden Angebote nutzen.

"Wir wollten ganz von vorne starten und etwas schaffen, das den Leuten hilft, sich wieder auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren", erklärte Googles Produktchef Alex Gawley. "Wir wollten ihnen einfach mehr Arbeit abnehmen als bisher."

Fotos werden angezeigt, ohne dass die E-Mail geöffnet wird

Im Zentrum steht ein neuer Startbildschirm, der die bisherige Listenansicht durch eine intelligentere Vorschau ersetzen soll und stärker an einen Feed erinnert. Erhält man Fotos per E-Mail, werden diese automatisch auf dem Startbildschirm angezeigt. So kann der Anwender durch die Bilder klicken, ohne die E-Mail selbst öffnen zu müssen.

Inbox verlässt sich dabei auf Googles Algorithmen, um Inhalte hervorzuheben, die für den Anwender relevant sind. Statt etwa nur die E-Mail einer Fluglinie anzuzeigen, liefert Inbox Echtzeitinformationen über den Flug aus dem Internet. Zwar könnte der Nutzer immer noch auf die Originalnachricht klicken - doch Google will den Schritt im Idealfall überflüssig machen.

Funktionen erinnern an Anwendungen wie Mailbox

Der Konzern will seinen neuen E-Mail-Dienst außerdem zur Aufgabenliste ausbauen. Aufgaben und Erinnerungen erscheinen bei Inbox gleichberechtigt neben den Nachrichten und werden mit weiteren relevanten Daten aufgefüllt. Gibt der Anwender etwa eine Erinnerung ein, den Zahnarzt anzurufen, soll Inbox automatisch die passende Nummer samt Sprechzeiten anzeigen.

Google hatte seinen E-Mail-Dienst erstmals 2004 vorgestellt und damals vor allem mit großem Speicherplatz gepunktet. Seitdem hat der Konzern den Dienst mehrmals verbessert und unter anderem Tabs für verschiedene Arten von E-Mails eingeführt. In den vergangenen Monaten haben zahlreiche Apps wie Mailbox oder Boxer versucht, der täglichen Flut an E-Mails mit neuen Konzepten Herr zu werden. Auch einige der Inbox-Gesten und Kategorisierungen erinnern an Ansätze, die auch Mailbox verwendet.



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MistelMistel 28. Okt 2014

Jupp, hatte letztens wieder ein Galaxy in der Hand und das ist meiner Meinung nach...

Jakelandiar 25. Okt 2014

? Hab ich was verpasst? Das interface ist anders, ja aber das könnte den...

Anonymer Nutzer 24. Okt 2014

http://www.chip.de/news/YouTube-Shitstorm-Petition-gegen-Google-Zwang_65469435.html...

rocket_to_russia 24. Okt 2014

Es ist genau umgekehrt, wenn dir jemand ein Bild schickt und du liest die Mail auf...

Chronos 24. Okt 2014

Neid? Was war jetzt an den gezeigten Leben so besonders? Irgendeiner saß in der Stra...


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