In the Valley of Gods: Firewatch-Macher betreten das Tal der Götter

Das kalifornische Entwicklerstudio Campo Santo(öffnet im neuen Fenster) hat sein nächstes Werk vorgestellt: Es trägt den Titel In the Valley of Gods - also nicht das real existierende ägyptische Tal der Könige, sondern wohl das fiktive Tal der Götter. Der Spieler übernimmt in den 1920er Jahren die Rolle einer Abenteurerin und Filmemacherin namens Rashida, die einer archäologischen Entdeckung auf der Spur ist. Die kann sie allerdings nur mit Hilfe von Zora finden. Das ist ihre ehemalige Partnerin, mit der sie aus bislang nicht bekannten Gründen eigentlich nie wieder zusammenarbeiten wollte.

Es gibt in der Fangemeinde schon länger Spekulationen, welchem Szenario sich Campo Santo als nächstes zuwendet, oder ob das Studio schlicht eine Fortsetzung des sehr gelungenen und auch kommerziell erfolgreichen Firewatch ( Test auf Golem.de ) produziert. Offensichtlich hat sich das Team für ein neues Projekt entschieden, das immerhin einige Gemeinsamkeiten mit Firewatch zu haben scheint: die cartoonhafte Grafik etwa und das Outdoor-Szenario. Außerdem scheint auch die Beziehung zwischen zwei Personen erneut eine sehr große Rolle zu spielen.

In Firewatch war das weibliche Gegenstück zum männlichen Protagonisten nur per Funk zu hören, aber niemals zu sehen. Anders in In the Valley of Gods: Zumindest der Trailer zeigt, dass Zora sich beim Spieler befindet und offenbar computergesteuert wird - was den Aufwand für das Entwicklerstudio übrigens beträchtlich erhöhen dürfte.
In the Valley of Gods entsteht derzeit für Windows-PC, MacOS und Linux. Campo Santo schreibt in seinem Blog ausdrücklich, dass eine Veröffentlichung auf anderen Plattformen nicht ausgeschlossen sei - Firewatch ist auch für Playstation 4 und Xbox One auf den Markt gekommen. Das Studio gibt als geplanten Erscheinungstermin das Jahr 2019 an - allerdings könne sich das durchaus noch ändern, hieß es.