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In the Blink of an Eye: Die menschliche Existenz, kondensiert in einem Film

Drei Geschichten, fast 50.000 Jahre, der ewige Kreislauf des Lebens. Ein Film zum Nachdenken und einer, der das Leben feiert.
/ Peter Osteried
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Sie betritt eine neue Welt. (Bild: Disney+)
Sie betritt eine neue Welt. Bild: Disney+
Inhalt
  1. In the Blink of an Eye: Die menschliche Existenz, kondensiert in einem Film
  2. Der Wert des Lebens

In the Blink of an Eye ist Andrew Stantons erster Realfilm seit John Carter: Zwischen zwei Welten, der 2012 in die Kinos kam. Nach verschiedenen Animationsfilmen und Serienepisoden, unter anderem für 3 Body Problem , kam er an dem Skript für In the Blink of an Eye aber nicht vorbei.

Der Film, der heute (27. Februar 2026) bei Disney+ startet, erzählt drei Geschichten über eine Spanne von fast 50.000 Jahren hinweg. Autor Colby Day nannte Paul Thomas Andersons Magnolia, aber auch Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum als Inspiration.

Vor 45.000 Jahren

Es beginnt mit einem Mann, der gegen Ende der Zeit der Neandertaler mit seiner Familie umherstreift und lebensgefährlich verletzt wird. Im Jahr 2025 sehen die Zuschauer dann Claire, eine Anthropologin, die von einem großen wissenschaftlichen Durchbruch träumt. Sie untersucht die Überreste eines Menschen, der vor 45.000 Jahren gelebt hat. Privat erleidet sie einen schweren Schicksalsschlag.

Im Jahr 2417 ist Coakley zu sehen, die Pilotin eines Raumschiffs, das Embryonen zum Planeten Keppler bringt. Ihre Mission ist es, das Überleben der Menschheit zu sichern. Doch die Reise ist beschwerlich und fordert harte Entscheidungen, als der Sauerstoffvorrat zur Neige zu gehen droht.

Der Kreislauf des Lebens

Die drei Geschichten sind voneinander unabhängig, teilen aber dieselbe DNA. Es geht um die menschliche Erfahrung, um das Leben, die Hoffnung, die Angst, den Verlust, den Willen und Wunsch, etwas weiterzugeben, kurz: um alles, was uns menschlich macht.

Das macht In the Blink of an Eye zu einem sehr schönen, in manchen Momenten kontemplativen, in anderen sehr emotionalen Film. Immer spürt man: Es geht hier um Fundamentales.


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