Abo
  • IT-Karriere:

In-Home Streaming ausprobiert: Fast jedes Spiel ins Wohnzimmer streamen

Valve hat eine neue Betaversion von Steam veröffentlicht. Diese ermöglicht mit der Funktion In-Home Streaming, Steam-eigene und -fremde Spiele auf andere Computer zu streamen.

Artikel veröffentlicht am ,
In-Home Streaming funktioniert mit Ethernet und WLAN.
In-Home Streaming funktioniert mit Ethernet und WLAN. (Bild: Valve)

Vor einigen Tagen hatte Valve begonnen, Mitglieder der Gruppe Steam In-Home Streaming zur Beta des Wohnzimmmer-Streamings einzuladen. Die heute ausgelieferte Betaversion des Steam-Clients erweitert die grundlegende Funktion um die Möglichkeit, auch Steam-fremde Spiele zu streamen. Beides klappte im Kurztest schon recht gut.

  • Das Optionsmenü für In-House Streaming. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Per F6 blendet Steam Details zur Übertragung ein - darunter die Auflösung, die fps, die Latenz und die Bitrate. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Steam-fremde Titel wie Halo unterstützt In-House Streaming ebenfalls. Spiele mit Launchern funktionieren nicht. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
Per F6 blendet Steam Details zur Übertragung ein - darunter die Auflösung, die fps, die Latenz und die Bitrate. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. ENERCON GmbH, Aurich
  2. GK Software SE, Berlin, Hamburg

Das In-Home Streaming ist schnell eingerichtet, sofern der genutzte Account zur Beta eingeladen wurde: Einfach auf zwei Computern im gleichen Netzwerk (Ethernet oder WLAN) in denselben Steam-Account einloggen und schon sind auf beiden Systemen all die Spiele streambar, die gerade installiert sind. Sollte ein Titel nicht vorhanden sein, wird er per Klick auf dem als Server fungierenden Computer heruntergeladen und kann dann ebenfalls auf dem Client gespielt werden.

Derzeit werden nur Vista und neuere Windows-Versionen mit vollständig deaktivierter UAC unterstützt - der Support für Mac OS X, SteamOS sowie Linux befindet sich in Arbeit und daher garantiert Valve keinen reibungslosen Ablauf. Bei Windows XP fehlt der Ton. Aus technischer Sicht scheint Valve die Videocodes H.264 und VP8 zu unterstützen, Audiosignale werden unter anderem im Ogg-Vorbis-Codec übermittelt. Zu schwach darf der Client also nicht sein, da er den ankommenden Stream decodieren muss.

Im Optionsmenü von Steam sind die Bandbreite, Bildrate und Auflösung konfigurierbar - je schneller das Netzwerk und je geringer die Bildqualität (Auflösung sowie SSAA), desto besser klappt In-Home Streaming. In einem Mehrfamilienhaus im sehr stark ausgelasteten 2,4-GHz-Frequenzblock mit n-Standard-WLAN am Client-Ultrabook funktioniert die Betaversion mal sehr gut und manchmal wiederum fast gar nicht.

Mit 5 GHz wird das Streaming sehr viel besser, kleinere Kompressionsartefakte sind jedoch auch hier zu sehen - dafür ruckelt die Übertragung selten bis nie. Die Eingabelatenz hängt stark vom Spiel und dem Netzwerk ab, in Borderlands 2 sorgte unsere 5-GHz-Verbindung für eine sehr direkte Umsetzung der Steuerung. Mit Gigabit-Ethernet am Host wie Client klappt das Streaming am besten, Hänger treten aber auch hier auf.

In-Home Streaming unterstützt neben Steam-Spielen auch fremde Titel, die der Bibliothek hinzugefügt wurden. So sind beispielsweise Klassiker wie Halo mit dem Controller von der Couch spielbar. Probleme bereiteten im Kurztest Spiele mit Launchern: Star Citizen wird zwar übertragen, zeigte aber nur ein schwarzes Bild. Der Mehrspielershooter Battlefield 4 klappt gar nicht, da Steam keine Verbindung herstellen konnte.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. 39,99€ (Release am 3. Dezember)
  3. (-63%) 16,99€
  4. 12,99€

Nec 28. Jan 2014

Ich glaub ehrlich gesagt nicht, dass Valve Ouya supporten wollen. Ist ja ein...

janitor 27. Jan 2014

(Medien-)Konsum ist nicht gleich Unterhaltung, lediglich eine Teilmenge davon! Das...

Anonymer Nutzer 27. Jan 2014

Ja, H.264 high-profile. Allerdings ist der Videocore damit auch ausgelastet und man hat...

WolfgangS 27. Jan 2014

Warum sollte es das sein? Jeder gleichzeitige Spieler braucht doch eine eigene Kopie...

getche 27. Jan 2014

Danke. Genau, was ich wissen wollte :-)


Folgen Sie uns
       


E-Trofit elektrifiziert Dieselbusse - Bericht

Die Ingolstädter Firma E-Trofit elektrifiziert Dieselbusse. Golem.de hat sich die Umrüstung vorführen lassen.

E-Trofit elektrifiziert Dieselbusse - Bericht Video aufrufen
iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /