Abo
  • Services:

Kritik an Werbung auf Golem.de

Es gab aber auch Kritik an den Werbeformen auf Golem.de, die wir sehr ernst nehmen. So manch einer hat uns auf Probleme mit bestimmten Anzeigen hingewiesen, die uns gar nicht bekannt waren. So gab es einige Kampagnen mit Layer-Ads und Anzeigen, die ungefragt Ton abspielten. Wie sich herausstellte, wurden diese nur an Nutzer in Österreich ausgeliefert, weshalb wir sie selbst nicht auf der Seite gesehen hatten. Natürlich haben wir diese Anzeigen sofort von der Seite genommen.

Stellenmarkt
  1. Mauth.CC GmbH, Mauth
  2. AOK - Die Gesundheitskasse für Niedersachsen, Hannover

Zudem erschien direkt am Tag der Ankündigung ein Layer-Ad auf Golem.de, das für eine Umfrage warb. Wir lassen nur in ganz seltenen Fällen zu, dass Umfragen, die websiteübergreifend identisch abgewickelt werden müssen, mit Hilfe von Layer-Ads beworben werden. Doch leider war durch einen Fehler eine Umfrage auf Golem.de gelandet, die hier in der Form nichts zu suchen hat. Auch diese wurde umgehend abgeschaltet.

Wir wurden auch auf einige Google-Anzeigen hingewiesen, die nicht seriös wirken. Die Anbieter haben wir auf unsere Sperrliste gesetzt, so dass keine Werbung von ihnen mehr auf Golem.de erscheinen sollte.

Wir sind für jeden dieser Hinweise dankbar, gehen ihnen nach und stellen Werbung, die gegen unsere Richtlinien verstößt, ab. Davon profitieren dann alle.

Wie sieht akzeptable Werbung aus?

Auch über die Werbeformen, die wir auf Golem.de zulassen, wurde heftig diskutiert. Nun liegt es in der Natur der Sache, dass sich diejenigen, die mit etwas unzufrieden sind, mehr äußern als die Zufriedenen. Umso mehr freuen wir uns über die vielen positiven Rückmeldungen im Forum und per E-Mail.

Dabei wurde deutlich: Es gibt sehr unterschiedliche Ansichten darüber, wie akzeptable Werbung auszusehen hat. Die einen wünschen sich nur unauffällige Textanzeigen, anderen sind die Textanzeigen bei uns zu unauffällig. Ein großer Teil derer, die die Werbung auf Golem.de trotz aller Einschränkungen als zu nervig empfinden, stört sich an jeder Form von Animation in Werbung. Viele beschweren sich über "nerviges Blinken".

Diese Stimmen wirken in unserem Forum besonders laut, sie bilden aber nach unserer Erfahrung nur einen sehr kleinen Teil der Lesermeinungen ab. Da diese Art von Werbung für die Werbetreibenden besonders gut funktioniert und viele der Anzeigen auch so kreativ gestaltet sind, dass die meisten Leser sie nicht als störendes Blinken empfinden, können und wollen wir nicht komplett auf animierte Werbung verzichten. Eine Sonderrolle kommt allerdings dem Thema Flash zu.

Flash-Werbung

Einige Nutzer haben mit Flash ihre Probleme und empfinden es als veralteten Ressourcenfresser. Auch Sicherheitsprobleme werden gegen Flash angeführt. Das können wir nachvollziehen. Aber warum gibt es eigentlich Flash-Werbung auf Golem.de?

Viele Werbekunden und Agenturen setzen auf Flash. Denn ganz allgemein ist Flash auf dem Markt noch sehr verbreitet. Zudem hat Flash aus Sicht der Werbeagenturen noch einen entscheidenden Vorteil gegenüber HTML5: die Autorenwerkzeuge, mit denen Kreative und Agenturen seit Jahren umgehen können. HTML5 ist für viele noch Neuland und die Werkzeuge sind nicht ausgereift. Es ist also weitgehend eine pragmatische Entscheidung, auf eine Technik zu setzen, die man kennt, die aus Sicht der Agentur zufriedenstellend funktioniert und ausreichend verbreitet ist.

Wir als Golem.de werben dafür, auf Flash zu verzichten, denn mittelfristig führt ohnehin kein Weg an einem Umstieg auf HTML5 vorbei, und die moderne Technik wird von unseren Lesern deutlich besser akzeptiert. Die Entwicklung steht, was Werbung anbelangt, aber noch am Anfang und es gibt in der Praxis einige Probleme. Es gilt, eine Vielzahl von Menschen auf diesem Weg mitzunehmen.

Wir können daher den Einsatz von Flash nicht unterbinden, ohne auf große Teile unserer Einnahmen zu verzichten. Wir können uns aber sehr wohl dafür einsetzen, dass sich hier etwas ändert. Und das tun wir sehr aktiv, beispielsweise mit zahlreichen Vorträgen in Agenturen und durch die Entwicklung von Werbeformaten, die auf Flash verzichten.

Apple hat kürzlich angekündigt, die Anzeige von animierter Flash-Werbung in Safari zu unterbinden. Das halten wir für einen guten Schritt und gehen davon aus, dass auch andere Browserhersteller diesem Ansatz folgen. Das könnte die Abkehr von Flash in der Werbeindustrie beschleunigen, was wir sehr begrüßen würden.

 In eigener Sache: Was auf unseren Adblocker-Aufruf folgteKlickbarer Hintergrund und Umfrage 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 102,46€ + Versand
  3. 39,99€ statt 59,99€

Dwalinn 20. Okt 2014

Die Berliner Zeitung will 15,99¤ im Monat (für die Digitale Ausgabe), gut mag ja sein das...

smarty79 11. Dez 2013

Du hattest Glück! Bei mir war es nicht nur die Homepage sondern die ganze FF-Session...

Rantanplan 07. Okt 2013

Selbiges hier bei mir, wobei der Browser nach dem Stoppen des Scriptes wieder läuft: "A...

non_sense 02. Sep 2013

http://picload.org/thumbnail/oogocor/wtf.png http://img1.picload.org/image/oogocor/wtf...

ManuDerFuchs 01. Jul 2013

Hallo Jens, weißt du wie man bei avast eine Historie öffnen kann die entsprechende...


Folgen Sie uns
       


Nokia 7 Plus - Fazit

Das Nokia 7 Plus ist HMD Globals neues Smartphone der gehobenen Mittelklasse. Das Gerät überzeugt im Test von Golem.de durch eine gute Dualkamera, einen flotten Prozessor und Android One - was schnelle Updates durch Google verspricht.

Nokia 7 Plus - Fazit Video aufrufen
Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

Oneplus 6 im Test: Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
Oneplus 6 im Test
Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Oneplus 6 hat einen schnellen Prozessor, eine Dualkamera und ein großes Display - mit einer Einbuchtung am oberen Rand. Der Preis liegt wieder unter dem der meisten Konkurrenzgeräte. Das macht das Smartphone trotz fehlender Innovationen zu einem der aktuell interessantesten am Markt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android-Smartphone Neues Oneplus 6 kostet ab 520 Euro
  2. Oneplus 6 Oneplus verkauft sein neues Smartphone auch direkt in Berlin

PGP/SMIME: Die wichtigsten Fakten zu Efail
PGP/SMIME
Die wichtigsten Fakten zu Efail

Im Zusammenhang mit den Efail genannten Sicherheitslücken bei verschlüsselten E-Mails sind viele missverständliche und widersprüchliche Informationen verbreitet worden. Wir fassen die richtigen Informationen zusammen.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücke in Mailclients E-Mails versenden als potus@whitehouse.gov

    •  /