Abo
  • Services:

In eigener Sache: Mitbegründer Christian Klaß verlässt Golem.de

Zum 31. August 2013 verlässt Christian Klaß, Chefredakteur und Mitbegründer von Golem.de, aus privaten Gründen den Verlag. Die Redaktion muss nach 16 Jahren hervorragender Zusammenarbeit auf einen geschätzten Kollegen verzichten, die Suche nach einem Nachfolger läuft bereits.

Artikel veröffentlicht am , Golem.de
Christian Klaß verlässt Golem.de nach 16 Jahren.
Christian Klaß verlässt Golem.de nach 16 Jahren. (Bild: Petra Vogt)

Auf eigenen Wunsch gibt Christian Klaß zum 31. August 2013 seine Position als Chefredakteur von Golem.de auf. Der 42-Jährige möchte sich nach 16 Jahren Onlinejournalismus stärker auf seine Familie konzentrieren. Klaß hat Golem.de 1997 zusammen mit Jens Ihlenfeld gegründet, der als Geschäftsführer für den Verlag tätig bleibt.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

Klaß und Ihlenfeld gründeten die Webseite "Golem Network News" (GNN) während ihrer Studien- beziehungsweise Abiturzeit. Die Aufteilung stand früh fest: Klaß war der kreative Kopf hinter den Inhalten, Ihlenfeld konzentrierte sich auf die geschäftlichen und technischen Aspekte, blieb aber immer auch schreibender Redakteur.

Als Fan von Computerspielen entdeckte Klaß schnell, dass die aktuelle Berichterstattung über Spielehardware ein großes Publikum interessiert. Unvergessen ist sein Test der Grafikkarte Geforce 7800 GTX, der 2005 das damalige Redaktionssystem an die Grenzen trieb. Mit 14 HTML-Seiten und vielen Diagrammen und Fotos war er lange der umfangreichste Artikel bei Golem.de.

In den folgenden Jahren konnte Klaß die Hardware-Testerei an neue Kollegen abtreten und konzentrierte sich inhaltlich unter anderem auf Heimvernetzung. Er war auch der Erste in der Redaktion, der einen damals fast unerschwinglichen 720p-Beamer sein Eigen nannte. Etliche andere Redakteure hat er dann bei Privatvorführungen mit dem Virus "HD-Heimkino" angesteckt.

In den vergangenen Jahren hat er es nicht nur geschafft, mit Ihlenfeld zusammen das rasante Wachstum von Golem.de möglich zu machen, sondern auch noch zu heiraten und zwei Kinder in die Welt zu setzen. Jetzt ist es sein Wunsch, sich stärker um die Familie zu kümmern und das Amt des Chefredakteurs an einen Nachfolger zu übergeben. Die Suche nach einem neuen Chefredakteur für Golem.de hat bereits begonnen, Bewerbungen können an ji@golem.de gerichtet werden. Übergangsweise übernimmt Jens Ihlenfeld die Position des Chefredakteurs. Textchefin Juliane Gunardono wird Mitglied der Chefredaktion.

Die Redaktion von Golem.de wünscht Christian alles erdenklich Gute und bedauert seinen Weggang sehr. Uns verlässt nicht nur ein kompetenter Chefredakteur, sondern auch ein von allen geschätzter Kollege, dessen pointierter Humor und große Hilfsbereitschaft uns fehlen werden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Johnny Cache 31. Aug 2013

Jo, ich hab selten eine so passende Modifikation eines Logos gesehen.

Arcardy 31. Aug 2013

Wie er denn nun geld bekommt, um seine familie zu naehren, oder besser als was er nun...

razer 31. Aug 2013

oder normaler autor bleibt..?

nmSteven 30. Aug 2013

Genau so wie Apple, Microsoft die Deutsche Bank und jedes andere Unternehmen wo der Chef...

nmSteven 30. Aug 2013

hinter golem steht im wesentlich computec media. http://de.m.wikipedia.org/wiki...


Folgen Sie uns
       


Apple Mac Mini (Late 2018) - Test

Apple Mac Mini (Late 2018) ist ein kompaktes System mit Quadcore- oder Hexacore-Chip. Uns gefällt die Anschlussvielfalt mit klassischem USB und Thunderbolt 3, zudem arbeitet der Rechner sparsam und sehr leise. Die Zielgruppe erscheint uns aber klein, da der Mac Mini mindestens 900 Euro, aber nur eine integrierter Grafikeinheit aufweist.

Apple Mac Mini (Late 2018) - Test Video aufrufen
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Bootcamps: Programmierer in drei Monaten
    Bootcamps
    Programmierer in drei Monaten

    Um Programmierer zu werden, reichen ein paar Monate Intensiv-Training, sagen die Anbieter von IT-Bootcamps. Die Bewerber müssen nur eines sein: extrem motiviert.
    Von Juliane Gringer

    1. Nordkorea Kaum Fehler in der Matrix
    2. Security Forscher können Autoren von Programmiercode identifizieren
    3. Stack Overflow Viele Entwickler wohnen in Bayern und sind männlich

    Landwirtschafts-Simulator auf dem C64: Auf zum Pixelernten!
    Landwirtschafts-Simulator auf dem C64
    Auf zum Pixelernten!

    In der Collector's Edition des Landwirtschafts-Simulators 19 ist das Spiel gleich zwei Mal enthalten - einmal für den PC und einmal für den C64. Wir haben die Version für Commodores Heimcomputer auf unserem Redaktions-C64 gespielt, stilecht von der Cartridge geladen.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Giants Software Ländliche Mods auf Playstation und Xbox

      •  /