Wir haben noch mehr vor

3.680 Euro nehmen wir im Monat durch das Abo ein. Aktuell können wir mit den Einnahmen fast eine Redakteurstelle (mit Nebenkosten etc.) absichern. Das ist schön, aber nicht genug. Ein realistisches Ziel scheint es, nach drei Jahren mindestens den Level der taz erreicht zu haben. Von den 900.000 Euro, die Krautreporter durch Crowdfunding eingenommen hat, sind wir aber sicherlich noch über 20 Jahre entfernt.

Langfristig streben wir Abonnentenzahlen im Bereich von ein bis fünf Prozent der Leserschaft an. Auch dieses Ziel erscheint erreichbar, auch weil wir unsere Preisgestaltung am Geschmack des Publikums ausgerichtet haben. So geht aus einer repräsentativen Umfrage von Statista hervor, dass jene, die in Deutschland für Nachrichten zahlen würden (40 Prozent der Befragten), einen Betrag zwischen 2 und 5 Euro im Monat für angemessen halten.

Golem.de soll seinen Preis wert sein

Wir sehen uns am Beginn eines spannenden, langen Weges. Wie alle Onlinemedien müssen wir daran arbeiten, neue Einnahmequellen zu erschließen. Das Abo kann dabei nur eins von mehreren Standbeinen sein. Es ist aber wichtig für unser Weiterbestehen. Wir sehen das Abo in den kommenden Jahren vor allem als Ausgleich zu den rückläufigen Anzeigeneinnahmen, die auf die hohe Adblock-Nutzer-Rate und den einsetzenden radikalen Wandel des Werbemarkts zurückzuführen sind.

Wir stehen zu unserer Entscheidung, unsere Inhalte frei zugänglich zu lassen und nicht hinter einer Bezahlschranke zu verstecken. Mit unserem Team von rund 20 Mitarbeitern arbeiten wir ständig daran, auf Golem.de ein Angebot bereitzustellen, das unseren Lesern Geld wert ist.

Im vergangenen Jahr haben wir den Anteil exklusiver Inhalte stark erhöht. Wir haben eigene Inhalte recherchiert, analysiert und Themen in Hintergrundartikeln beleuchtet. Auch auf die Korrektur der Artikel legen wir viel Wert. Über die Autorenplattform haben wir für Golem.de neue Themengebiete erschlossen. Im Videobereich haben wir experimentiert und ein neues Videoformat entwickelt.

Die Meinungen unserer Leser sind uns wichtig, und wir stecken viel Arbeit in die Betreuung unseres Forums. Und unsere Entwickler arbeiten ständig daran, dass Golem.de auch technisch überzeugt.

Mit dem Abo können Leser, die Journalismus mit Qualität, Recherche und Fachwissen verbinden, dafür sorgen, dass Golem.de in dieser Form weiterbesteht und man bei uns Aspekte und Artikel lesen kann, die es so woanders im Netz nicht gibt.

 Golem pur in Zahlen
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


onlineverdienst... 10. Apr 2015

willkommen in 21 jahrhundert. werbung werbung werbung... wo man hinschaut nur werbung ob...

mcnesium 11. Mär 2015

Man scheint mich erhört zu haben. Videos lassen sich jetzt auch am Desktop ohne...

B853 26. Jan 2015

Lässt sich alles steuern: https://msdn.microsoft.com/de-de/library/hh243646.aspx

Zwangsangemeldet 24. Jan 2015

OK, ab den Artikeln irgendwann während des 13.1. sind die Scrollbalken verschwunden.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
25 Jahre Starship Troopers
Paul Verhoevens missverstandene Satire

Als Starship Troopers in die Kinos kam, wurde ihm faschistoides Gedankengut unterstellt. Dabei ist der Film des Niederländers Paul Verhoeven eine beißende Satire.
Von Peter Osteried

25 Jahre Starship Troopers: Paul Verhoevens missverstandene Satire
Artikel
  1. Azure DevOps: Die Entwicklerplattform, die es richtig macht
    Azure DevOps
    Die Entwicklerplattform, die es richtig macht

    Azure DevOps ist eine mächtige und ständig wachsende Plattform. Ich bin Fan - und zwar aus guten Gründen.
    Ein IMHO von Rene Koch

  2. Lügenvorwürfe: Beschwerden über Telekom-Drückerkolonnen auch in Karlsruhe
    Lügenvorwürfe
    Beschwerden über Telekom-Drückerkolonnen auch in Karlsruhe

    Wie in Köln arbeiten Telekom-Werber offenbar auch in Karlsruhe mit fragwürdigen Methoden. Verbraucherschützer fordern ein Verbot solcher Besuche ohne Einwilligung.

  3. Energiekrise: Brauchen wir Atomkraftwerke noch?
    Energiekrise
    Brauchen wir Atomkraftwerke noch?

    Wegen des Kriegs in der Ukraine laufen die letzten drei deutschen Atomkraftwerke bis Mitte April. Ein Weiterbetrieb wird gefordert. Wie realistisch oder sinnvoll ist das?
    Eine Analyse von Werner Pluta

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Kingston NV2 2TB 104,90€ • Patriot Viper VPN100 2TB 123,89€ • Alternate: Weekend Sale • WSV bei MediaMarkt • XIAOMI Watch S1 149€ • Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 Radeon RX 6800/XT 227,89€ • MindStar: be quiet! Dark Power 13 1000W 259€ • The Legend of Zelda: Link's Awakening 39,99€ [Werbung]
    •  /