Abo
  • Services:

In eigener Sache: Es könnte noch flatter sein

Seit Oktober 2013 können Leser unsere Artikel flattern. Nach drei Monaten konstatieren wir: Da ist noch reichlich Luft nach oben.

Artikel veröffentlicht am , /
Es könnte noch flatter sein.
Es könnte noch flatter sein. (Bild: Golem.de)

"Werbung? Nein. Aber wenn wir flattern könnten, würden wir gern bezahlen!" So argumentierten viele Nutzer in unserem Forum, als wir im Mai 2013 dazu aufriefen, den Adblocker für Golem.de auszuschalten. Wir haben daraufhin den grünen Knopf für den Mikrozahlungsdienstleister Flattr bei uns integriert, mit dem Leser direkt für Artikel Geld bezahlen können, die ihnen gefallen. Genutzt wird er tatsächlich - allerdings nur von einem verschwindend geringen Teil unserer Leser.

Stellenmarkt
  1. WESTPRESS GmbH & Co. KG, Hamm
  2. NÜRNBERGER Versicherung, Nürnberg

Golem.de hat rund 1,5 Millionen Unique User pro Monat. 460 Flattr-Nutzer haben Artikel von uns seit Oktober 2013 unterstützt. Die Bilanz: 0,03 Prozent aller Besucher in diesem Zeitraum haben unsere Beiträge geflattert.

Am meisten unterstützt wurde just die Mitteilung, dass wir die Knöpfe des Zahlungssystems bei Golem.de integriert haben: Er wurde von 229 Lesern geflattert. Andere Artikel wurden einmal unterstützt, manche zwei- oder dreimal, viele gar nicht. Der am zweitbesten geflatterte Artikel hatte 17 Unterstützer.

Die erste Flattr-Abrechnung im November brachte uns rund 450 Euro, die zweite im Dezember mit 240 gut die Hälfte. Im Januar gingen 216 Euro über unser Flattr-Konto ein.

Unsere Statistiken zeigen, dass vielgelesene Beiträge auch auf den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Google+ oft geteilt werden. Dennoch werden sie kaum oder gar nicht geflattert. Dass ein Artikel vielen Lesern gefällt, heißt also noch lange nicht, dass er auch viel geflattert wird.

Diese Erfahrung haben auch andere Medien gemacht. Die Tageszeitung (Taz.de) integrierte als eines der ersten Onlinemedien den Flattr-Button 2010 unter ihren Artikeln. Zwei Jahre später berichtete die Zeitung: "Nach zwei Jahren ist Flattr also kein Erfolg: auf zu wenigen Seiten integriert, zu wenige Nutzer."

Ganz klar: Wir freuen uns über jeden Betrag, deshalb werden wir die Flattr-Buttons weiter auf unserer Seite lassen. Aber eine Alternative zu herkömmlichen Werbeeinnahmen ist der Mikrozahlungsdienstleister nicht.

Nachtrag vom 15. Januar 2014, 16:10 Uhr

In der zuerst veröffentlichten Version dieses Artikels hatten wir von 4,5 Millionen Unique Usern in den drei Monaten seit der Integration von Flattr bei Golem.de geschrieben. Leser wiesen uns darauf hin, dass wir die 1,5 Millionen einzelnen Besucher pro Monat nicht einfach auf drei Monate hochrechnen könnten, da die Mehrzahl unserer Leser monatlich wiederkehrt. Das stimmt. Darum haben wir die Zahl korrigiert und nehmen für die Berechnung die 1,5 Millionen Unique User als Grundlage.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (pay what you want ab 0,88€)
  2. 99,99€ (versandkostenfrei)
  3. (u. a. 32 GB 6,98€, 128 GB 23,58€)
  4. 54,99€

phre4k 24. Apr 2014

Ich dachte mal, ich tue euch etwas gutes und schalte den Werbeblocker aus. Da mir dann...

Joni Arida 22. Mär 2014

Das Ding ist halt, dass die Flattr Buttons die ihr benutzt vom Filter "Social Blocking...

vdstone 21. Jan 2014

Wie sieht es denn mit der werbefreien Golem-Website mit Abomodell aus? ich persönliche...

ikosaeder 20. Jan 2014

Yahoo ist ja nur das akuellste Beispiel, siehe z.B. hier: https://www.golem.de/news/bsi...

wasnur 18. Jan 2014

Naja, dann gehöre ich scheinbar zu den 95 %. Aber ich kann gut damit leben. Wo ich mir...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S10 Plus - Test

Das Galaxy S10+ ist Samsungs neues, großes Top-Smartphone. Im Test haben wir uns besonders die neue Dreifachkamera angeschaut.

Samsung Galaxy S10 Plus - Test Video aufrufen
Flugzeugabsturz: Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb
Flugzeugabsturz
Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb

Wegen eines bekannten Softwarefehlers wird der Flugbetrieb für Boeings neustes Flugzeug fast weltweit eingestellt - Die letzte Ausnahme war: die USA. Der Umgang der amerikanischen Flugaufsichtsbehörde mit den Problemen des neuen Flugzeugs erscheint zweifelhaft.

  1. Boeing Rollout der neuen 777X in wenigen Tagen
  2. Boeing 747 Der Jumbo Jet wird 50 Jahre alt
  3. Lufttaxi Uber sucht eine weitere Stadt für Uber-Air-Test

Operation 13: Anonymous wird wieder aktiv
Operation 13
Anonymous wird wieder aktiv

Mehrere Jahre wirkte es, als sei das dezentrale Kollektiv Anonymous in Deutschland eingeschlafen. Doch es bewegt sich etwas, die Aktivisten machen gegen Artikel 13 mobil - auf der Straße wie im Internet.
Von Anna Biselli


    Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test: Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
    Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test
    Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro

    Die Geforce GTX 1660 Ti von Zotac ist eine der günstigen Grafikkarten mit Nvidias Turing-Architektur, dennoch erhalten Käufer ein empfehlenswertes Modell: Der leise Pixelbeschleuniger rechnet praktisch so flott wie übertaktete Modelle, braucht aber weniger Energie.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Turing-Grafikkarten Nvidias Geforce 1660/1650 erscheint im März
    2. Grafikkarte Chip der Geforce GTX 1660 Ti ist überraschend groß
    3. Deep Learning Supersampling Nvidia will DLSS-Kantenglättung verbessern

      •  /