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In eigener Sache: Ein Quantenlabor im Berliner Zoo Palast

VR-Headset auf und hinein ins Quantenlabor: Im Vorfeld seiner Konferenz "Die Quanten kommen!" hat Golem.de mit Nokias Panoramakamera Ozo ein Forschungslabor besucht und für die Konferenzbesucher Bilder in 360 Grad und 3D mitgebracht.

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Golem.de war zu Besuch im Quantenlabor der Universität Innsbruck.
Golem.de war zu Besuch im Quantenlabor der Universität Innsbruck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Überall auf der Welt forschen Wissenschaftler an Quantentechnologie. In Berlin können sich Besucher der Konferenz "Die Quanten kommen!" am 23. Juni in einem solchen Forschungslabor umsehen. Die Redakteure von Golem.de waren dafür mit jener Kamera in einem Quantenlabor, mit der auch schon die Eröffnung der Elbphilharmonie in 360 Grad übertragen wurde: Nokias Ozo. Die Physikerin Tracy Northup hat Golem.de Zutritt zum Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck gewährt, die den aktuellen Geschwindigkeitsweltrekord bei Quantencomputern hält. Dort arbeitet sie daran, "das Computing neu zu erfinden", wie sie sagt.

  • Im Labor für Experimentalphysik an der Universität Innsbruck wird an der Quantenverschränkung geforscht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit Lasern lassen sich Ionen einfangen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Physikerin Tracy Northup wird auf der Golem.de-Quantenkonferenz über ihre Forschung berichten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit der Nokia Ozo produziert Golem.de ein 360°-Feature zur Quantenkonferenz. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Die Physikerin Tracy Northup wird auf der Golem.de-Quantenkonferenz über ihre Forschung berichten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Die Ozo mit ihrem kugelförmigen Kopf kostet 37.500 Euro. Sie verfügt über acht miteinander synchronisierte Kameras, deren Sensoren jeweils eine Auflösung von 2.000 x 2.000 Pixeln haben. Jede Kameralinse hat einen Bildwinkel von 195 Grad. Zusammen zeichnen sie stereoskopische Panoramavideos auf, deren Sichtfeld in der Vertikalen 180 Grad und in der Horizontalen 360 Grad umfasst. Acht Mikrofone schaffen auch ein auditives Rundumbild. Aufgenommen wurden rund 250 GByte an Daten für 20 Minuten Rohmaterial, die derzeit noch in der Postproduktion bearbeitet werden.

Das Ergebnis kann auf der Konferenz mit Hilfe eines Daydream-Headsets von Google angesehen werden, das Golem.de im Test überzeugt hat. Konferenzbesucher können sich damit in zwei Laboren umsehen und sich von Tracy Northup erklären lassen, wie dort die Quantenverschränkung mittels Ionenfallen erprobt wird.

Technik erleben

"Für uns ist es wichtig, Technik nicht nur zu erklären, sondern auch erlebbar zu machen", sagt Golem.de-Chefredakteur Benjamin Sterbenz. So sollen die Konferenzteilnehmer an einem Tag alles zu dem Thema erfahren, das die nächsten Jahrzehnte maßgeblich prägen wird - in seiner ganzen Bandbreite von Quantenphysik über Quantencomputer bis Quanten- und Postquantenkryptographie.

Dafür konnten international führende Forscher gewonnen werden, neben Tracy Northup etwa Vlatko Vedral von der Universität Oxford und Ronald de Wolf von der Universität Amsterdam. Dabei sind auch Experten der Unternehmen IBM und VW. Das Silicon Valley ist mit dem angesagten Quantencomputer-Start-up Rigetti vertreten, das erst kürzlich ein hohes Millionen-Investment bekommen hat.

Auf www.golem.de begleitet die Redaktion die Konferenz mit einem umfassenden Artikelschwerpunkt zu Quantentechnologie. Alle Hintergrundartikel gibt es auch von professionellen Sprechern vorgelesen zum Anhören.

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